Feuchte Wände fressen Geld
Prüfend fährt der Isotec-Fachmann mit seiner Hand über die Wand. Mit einem speziellen Analysegerät misst er den Feuchtigkeitsgrad der Mauer. Als ausgewiesener Spezialist, wenn es um Feuchteschäden geht, erkennt er rasch das fast immer gleiche Bild: Feuchte oder nasse Wände im Wohnbereich, die ein unbehagliches Raumklima verursachen.Durchfeuchtete Wände haben für Hausbesitzer jedoch oft weitere negative Folgen: Der Wärmedämmwert lässt umso stärker nach, je feuchter die Wand ist. Was im Sommer noch recht unproblematisch ist, erweist sich spätestens ab September oder Oktober als echte Energie-Falle der Ressourcenverbrauch steigt deutlich an. Doch nicht nur in selbstgenutzten Immobilien macht sich das "Mehr" negativ bemerkbar; auch Vermieter kennen seine "geldfressende Wirkung". Gerichte sprachen Mietern bereits das Recht auf eine bis zu 20-prozentige Mietminderung zu, wenn die Wohnung beispielsweise infolge einer mangelhaften Außenisolierung feucht wurde. Bevor dies geschieht, ist es besser, direkt in eine werterhaltende Sanierung zu investieren.
Trotzdem fällt vielen Hausbesitzern der Gang zum Gebäudesanierer schwer. Und: Häufig bleibt es nicht bei einem. Drei, vier oder sogar fünf Sanierungen eines Hauses sind keine Seltenheit. "Ich kann den Kunden nur raten, von den Anbietern Wirksamkeitsnachweise zu verlangen", rät Isotec-Geschäftsführer Horst Becker. "Dem von unseren Fachbetrieben sehr häufig verwendeten Paraffin-Injektions-Verfahren beispielsweise hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung höchste Wirksamkeit gegen aufsteigende Feuchtigkeit bescheinigt. Nach solchen Qualitätsmerkmalen sollte man als Hausbesitzer unbedingt Ausschau halten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die erste Sanierung nur eine von vielen ist. Denn einige Handwerksbetriebe erledigen anspruchsvolle Sanierungsarbeiten an Wohnhäusern einfach mal so nebenbei zum Schaden ihrer Kunden."
Alte Häuser besitzen Charme unbestritten. Viele haben jedoch auch feuchtes Mauerwerk, das nicht nur zur Beeinträchtigung der Wohnqualität führt, sondern den Wärmedämmwert senkt und so Extra-Kosten verursacht. Wer beim Sanierungsverfahren auf Qualität und Wirksamkeitsnachweis achtet, kann das Problem leicht lösen. Foto: Isotec
siehe auch: ISOTEC GmbH