Staatssekretärin Christiane Friedrich: Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit NRW (APUG NRW) auf WHO-Ministerkonferenz in Budapest vorgestellt
Die für Umwelt und Gesundheit zuständigen Ministerinnen und Minister der europäischen WHO-Mitgliedstaaten (Weltgesundheitsorganisation) haben sich heute in der Abschlusserklärung der viertägigen Konferenz "Umwelt und Gesundheit" in Budapest dazu verpflichtet, insbesondere die Umwelt- und Gesundheitsbedingungen der Kinder weiter zu verbessern. Sie bekräftigen vor allem das Vorsorgeprinzip als wichtiges Instrument des Risikomanagements und empfehlen, nach diesem Grundsatz zu verfahren.Die WHO sieht Aktionsprogramme für Umwelt und Gesundheit als wirksames Instrumente der Politikgestaltung an. Für eine von hoher Bevölkerungs-, Verkehrs- und Industriedichte gekennzeichnete Region wie Nordrhein-Westfalen hat der umweltbezogene Gesundheitsschutz eine besondere Bedeutung. Entsprechend stellt NRW als einziges Bundesland ein eigenes Aktionsprogramm mit Schwerpunkten in den Bereichen Verkehr und gesundes Wohnen auf.
Umweltstaatssekretärin Christiane Friedrich hat die bisherigen Ergebnisse und die partipativen Strukturen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit NRW (APUG NRW) während der WHO-Konferenz in Budapest vorgestellt und mit anderen europäischen Regionen diskutiert.
Staatssekretärin Christiane Friedrich: "Das Aktionsprogramm leistet einen konkreten Beitrag zur Verbesserung des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes in NRW. Dabei ist die Vorsorge die Grundidee. Wir werden durch die Abschlusserklärung der WHO-Konferenz in den Prinzipien unserer Arbeit deutlich bestätigt. Das Interesse anderer europäischer Regionen, mit uns bei diesem wichtigen Thema für eine nachhaltige Entwicklung zusammenzuarbeiten, freut uns besonders."
Das Aktionsprogramm verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit und ermöglicht so ein frühzeitiges Handeln, um umweltbedingte Gesundheitsrisiken zu minimieren. Es stellt damit ein wichtiges Instrument der Prävention dar. Weitere Informationen sowie die bisherigen Ergebnisse sind im Internet verfügbar (www.apug.nrw.de).