Umweltministerin Bärbel Höhn: Grugabahn-Radweg eröffnet Güterbahntrasse zwischen Mülheim und Essen zu Rad- und Wanderweg umgebaut
Wo einst Güterzüge von Mülheim-Heißen nach Essen-Rüttenscheid fuhren, können nun Wanderer und Radfahrer Natur erleben. Die alte Bahnstrecke wurde unter anderem mit Fördergeldern des Landes auf 4,5 Kilometern Länge zu einem kombinierten Rad- und Wanderweg umgebaut und heute von Umweltministerin Bärbel Höhn und Heinz-Dieter Klink, Direktor des Regionalverbandes Ruhr, eingeweiht.
Umweltministerin Bärbel Höhn: "Das Fahrrad hat sich in Deutschland zum Verkehrsmittel Nummer zwei nach dem Auto und noch vor Bus und Bahn entwickelt, und NRW ist das Fahrradland Nummer eins. Eines der Herzstücke unseres Radwegenetzes ist der Emscherpark Radweg mit seinen vielen Anschlüssen, insgesamt 700 Kilometer Radweg zwischen Dortmund und Duisburg, Haltern und Hagen stehen den Radlern inzwischen zur Verfügung. Davon verlaufen viele Kilometer auf alter Bahntrassen. So lassen sich Land und Leute im Ruhrgebiet auf ungewöhnliche Art und Weise entdecken."
Der neue Radweg fungiert aber nicht nur als Zubringer zum Emscherpark Radweg, sondern ist auch an die anliegenden Stadtteile in Essen und Mülheim angeschlossen. Damit ist er nicht nur Teil des touristischen Angebots der Region, sondern trägt auch unmittelbar zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. Das Umweltministerium hat den Umbau der Grugabahntrasse mit insgesamt 2,8 Millionen Euro (einschließlich Grunderwerb) aus dem Ökologieprogramm Emscher-Lippe gefördert.