Umweltministerin Bärbel Höhn: Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und dem südafrikanischen Mpumalanga vertieft Gesundheitsminister und NGO-Vertreter besuchten die Landesregierung
Der Gesundheitsminister und Vertreter von verschiedenen Nichtregierungs-organisationen (NGO) aus der südafrikanischen Partnerprovinz Mpumalanga haben in dieser Woche Nordrhein-Westfalen besucht, um mit den Partnern in NRW Erfahrungen auszutauschen und neue gemeinsame Projekte zu verabreden. Es ging unter anderem um die Bekämpfung von HIV/Aids, Möglichkeiten der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus, Pflege kommunaler und schulischer Partnerschaften und Aufbau von Jugendfreizeitstrukturen.
Die 15-köpfige Expertendelegation kam auf Einladung der Landesregierung bzw. von kirchlichen und anderen zivilgesellschaftlich sozialen Gruppen nach Nordrhein-Westfalen. Umweltministerin Bärbel Höhn, die auch für die Eine-Welt-Politik im Lande zuständig ist, begrüßte die Delegation und betonte, dass eine erfolgreiche Partnerschaft erst dann nachhaltig und wirklich erfolgreich ist, wenn sie auch von vielen zivilgesellschaftlichen Kontakten und gemeinschaftlichen Projekten begleitet wird. Vor diesem Hintergrund ist das Zustandekommen dieser Informationsreise ein wichtiger Mosaikstein in der Zusammenarbeit mit der Partnerprovinz Mpumalanga
Die Kooperation mit der Provinz Mpumalanga wurde nach dem Ende der Apartheid 1995 gegründet. Der Besuch unterstreicht die lebendige Zusammenarbeit zwischen den zivilgesellschaftlichen Gruppen in Südafrika und Nordrhein-Westfalen. Das Treffen endet mit der Tagung "Südland Südafrika in Deutschland Agenda 21-Partnerschaften als Lern- und Handlungsfeld im Norden und im Süden" in der Evangelischen Akademie Iserlohn (4. bis 5. Februar 2005).