Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: 17. BSE-Fall in NRW Kuh aus dem Kreis Coesfeld wurde positiv getestet
Bei einer fünf-jährigen Kuh aus dem Kreis Coesfeld ist BSE festgestellt worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte das Ergebnis des Schnelltestes, der an dem verendeten Tier vorgenommen worden war. Damit wurden in Nordrhein-Westfalen bisher 17 Rinder BSE-positiv getestet, zwei davon im Kreis Coesfeld. Zur Geburtskohorte gehören weitere zwei Tiere, die sich alle im gleichen Bestand befinden. Diese Tiere stehen unter amtlicher Beobachtung und werden vorsorglich getötet. Bundesweit ist seit dem Jahr 2000 bei 361 Rindern BSE festgestellt worden. Die meisten Tiere wurden bisher in Bayern (133) und Niedersachsen (66) BSE-positiv getestet.
Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn: "Das Verbot der Tiermehlverfütterung, die Entfernung und Vernichtung der Risikomaterialien und die Pflicht, alle Rinder über 24 Monate auf BSE zu testen, bieten zurzeit den größtmöglichen Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor BSE. Jeder neue BSE-Fall zeigt, wie wichtig der Einsatz aller dieser Maßnahmen ist. NRW hat einen Anteil von etwa zehn Prozent am Rinderbestand in Deutschland. NRW stellt deutlich weniger BSE-Fälle als das nach dem Rinderbestand zu erwarten wäre."