Umweltministerin Bärbel Höhn: Umweltpreis Gartenbau 2005 geht nach Dinslaken "Mölder Spezialkulturen" heizt mit Holzpellets
Der Dinslakener Gartenbaubetrieb "Mölder Spezialkulturen" hat den vom Umweltministerium ausgeschriebenen Umweltpreis Gartenbau 2005 gewonnen. Ministerin Bärbel Höhn überreichte Andreas Mölder heute den mit 2.500 Euro dotierten Preis für die Kombination aus Holzpellet-Heizanlage und Warmwasserspeichertank, mit der der 11.000 Quadratmeter große Betrieb seinen Heizenergiebedarf deckt. Zur Energieeinsparung wurden zusätzlich drei Energieschirme installiert, in eine Doppelverglasung der Gewächshäuser investiert und ein Klimacomputer zur optimalen Temperatursteuerung angeschafft.
Umweltministerin Bärbel Höhn: "Eine kostengünstige und preisstabile Beheizung ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Produktion in Gewächshäusern. Die Firma Mölder hat mit der Umstellung auf das Heizen mit Holzpellets gezeigt, dass diese alternative Energieform auch im Gartenbau problemlos eingesetzt werden kann. Ich erhoffe mir davon Impulse für weitere Betriebe, denn der steigende Preis für Heizöl macht ein Umdenken dringend erforderlich."
Durch die Kombination der Heizungsanlage mit einem hundert Kubikmeter großen Wassertank spart das Unternehmen zusätzlich Betriebskosten: bei milden Außentemperaturen wird die Wärme der Heizung an das Wasser abgegeben, und dort für die Nacht gespeichert. Die Brennstoffkosteneinsparung beläuft sich im Betrieb Mölder auf rund 25.000 Euro pro Jahr. Gerade für die Gartenbaubetriebe am Niederrhein ist das Heizen mit Holz attraktiv, denn sie haben direkt vor Ort in Sonsbeck einen Holzpelletlieferanten und profitieren so zusätzlich von niedrigen Lieferkosten durch kurze Anfahrtswege.