Uhlenberg weist Vorwürfe der Grünen bei PFT als dreist zurück
NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat die Vorwürfe der Grünen im Zusammenhang mit der PFT-Belastung an Ruhr und Möhne als dreist zurückgewiesen. "Wer mir unterstellt, ich würde mit Vorsatz die Verbraucher vergiften, verlässt endgültig die Ebene einer sachlichen Auseinandersetzung. Herr Remmel ist nicht an der Lösung von Problemen interessiert, sondern nur an persönlicher Verleumdung", sagte Uhlenberg. Der Minister erinnerte daran, dass für die Qualität des Trinkwassers in Nordrhein-Westfalen die Grünen zehn Jahre lang die Verantwortung getragen haben.
Uhlenberg verwies darauf, dass seit Wochen in der betroffenen Region in großem Stil Gewässer- und Bodenproben entnommen und untersucht werden. Das von den Grünen geforderte Kataster der mit dem verdächtigen Dünger belieferten Flächen liege längst vor, unabhängig von dieser Spur werde in alle Richtungen ermittelt, ein Gespräch mit der nordrhein-westfälischen Wasserwirtschaft sei vereinbart. Bereits Anfang des Jahres hatte sich der NRW-Umweltminister für ein Verbot von PFT eingesetzt. "Während Herr Remmel die Bevölkerung verunsichert, hat die Landesregierung schnell und konsequent gehandelt. Wir tun alles, damit die Verbraucher sich auf sauberes Trinkwasser verlassen können", versicherte Uhlenberg.