Uhlenberg: Lehrstellen mit Zukunft in Landwirtschaft und Gartenbau
Die Lehrstellenlücke in NRW ist auch in diesem Jahr groß. Daher begrüßt Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg die Anstrengungen der Ausbildungsbetriebe im Agrarbereich, möglichst viele junge Menschen in ihren Berufsfeldern auszubilden. Auch in diesem Jahr werden etwa 3.000 junge Menschen in Betrieben der Land- und Hauswirtschaft und des Gartenbaus ihre Ausbildung beginnen. "Damit tragen die Betriebe zur Zukunftssicherung junger Menschen bei", sagte Uhlenberg.Über die Hälfte der Auszubildenden stellt der Gartenbau ein, gefolgt von der Hauswirtschaft und der Landwirtschaft. Aber nicht nur hier, sondern auch in den weniger bekannten Agrarberufen wie der im vorigen Ausbildungsjahr eingeführten Ausbildung zur Fachkraft für Agrarservice gibt es noch freie Ausbildungsplätze.
Uhlenberg: "Die Berufe im Agrarbereich bieten jungen Menschen beste Zukunftsperspektiven, denn nach unserer Einschätzung werden mehr qualifizierte Fachkräfte gebraucht, als derzeit ausgebildet werden. In keinem Bereich fehlen so viele Nachwuchskräfte wie hier. Gut ausgebildete Fachkräfte sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor der deutschen Agrarwirtschaft.".
Insbesondere der Gartenbau wird auf absehbare Zeit in NRW zu den Branchen gehören, in denen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Führungskräfte eingestellt werden. Wer noch einen Ausbildungsplatz sucht, sollte sich möglichst direkt an die Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer NRW oder an die Arbeitsagenturen wenden. Die zuständige Ausbildungsberatung ist im Internet unter: www.landwirtschaftskammer.de zu finden.