Fertigbauweise statt Stein auf Stein
Vorteile überwiegen von der Auswahl bis zum Einzug:
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01.06.2006
Sobald die Entscheidung für den Bau eines Hauses gefallen ist, gilt es für jeden Bauherren zunächst die entscheidende Frage zu beantworten: Fertigbau oder konventionelle Bauweise? Laut BDF (Bundesverband deutscher Fertigbau e.V.) wird heute jedes siebte Ein- und Zweifamilienhaus in Fertigbauweise errichtet. Zwei Drittel dieser Häuser werden individuell für die Bauherren geplant, so dass ein solches Architektenhaus mit persönlicher Gestaltung und individueller Raumaufteilung längst zum Standard geworden ist. Viele weitere Vorteile lassen die Entscheidung der Bauherren immer häufiger zugunsten dieser Bauweise ausfallen.Die ersten Vorteile bringt die Auswahl: In Broschüren und auf den Internetseiten der Fertighaushersteller werden zahlreiche Hausvarianten und Möglichkeiten präsentiert. Doch bei Bildern, Animationen und 3D-Rundgängen allein bleibt es nicht: In Musterhauszentren können verschiedene Häuser und Ausstattungsmöglichkeiten „live“ begutachtet werden.
Positive Eigenschaften bringt auch der Baustoff mit sich, aus dem die Fertighäuser größtenteils bestehen: Holz ist zum Einen das umweltfreundlichste Baumaterial, weil es nachwächst und den geringsten Energieverbrauch für Herstellung, Transport und Verarbeitung bietet. Darüber hinaus schafft Holz auf natürliche Weise ein sehr gutes Raumklima, indem es Veränderungen der Luftfeuchtigkeit mäßigt und als Puffer für feuchte und extrem trockene Luft wirkt. In Verbindung mit Dämm-Material isoliert Holz zudem besser als Stein oder Beton. Dank dieser guten Wärmedämmung handelt es sich bei den meisten Fertighäusern um Niedrigenergiehäuser, die im Heizkostenvergleich günstiger als konventionell gebaute Häuser sind - was besonders im Hinblick auf die momentan stetig steigenden Heizkosten ein entscheidender Vorteil ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist der transparente Endpreis, der von Anfang an vertraglich festgelegt ist und in der Regel ein Jahr verbindlich gilt. Das Hausbauunternehmen OKAL bietet sogar eine Festpreisgarantie für 15 Monate. Die Bauherren genießen somit volle Kostensicherheit, da sie über diesen Zeitraum weder Preiserhöhungen noch finanzielle Überraschungen zu erwarten haben. Die Ausgaben sind überschaubar und auf einer soliden Grundlage kalkulierbar, woraufhin die Finanzierung genau abgestimmt werden kann. Klare und aussagefähige Leistungsbeschreibungen verdeutlichen den Kunden zudem genau, was sie für ihr Geld bekommen, Missverständnisse werden von Anfang an ausgeschlossen.
Hinsichtlich der räumlichen Gestaltung sind bei Fertighäusern kaum Grenzen gesetzt. Die Bauherren können individuell exakt planen, wie das Haus gestaltet sein soll. Bei den meisten Hausbauunternehmen, beispielsweise bei OKAL, haben die Bauherren sogar nach Vertragsabschluss noch die Möglichkeit, in die Planung einzugreifen.
Die Hersteller bieten auch Hauskonzepte an, die in Serie gefertigt werden. Hier hat sich die Architektur vielfach bewährt, und aufgrund der günstigen Kalkulation sind diese auch für Bauherren mit kleinerem Geldbeutel erschwinglich.
Die Fertighausunternehmen bieten professionelle Ausstattungsberatung, um den Kunden die „Qual der Wahl“ bei Fragen wie „Keller oder Bodenplatte?“ und bei der Auswahl der Farben, Dachziegel, Fenster, Türen, Heizung, Fliesen, Wandbeläge, Badausstattung, Küche, etc. zu erleichtern.
Da die Dämmung bei Fertighäusern bereits in die Wand eingebaut ist, sind die Wandstärken effizienter als bei traditionell erbauten Häusern. Dadurch wird Wohnraum gewonnen.
Bei Fertighausanbietern kommt alles aus einer Hand. Daher sind Streitigkeiten um Zuständigkeiten von vornherein ebenso ausgeschlossen wie nervenaufreibende Auseinandersetzungen mit Behörden, Banken und Handwerkern. Das spart den Bauherren Zeit, Nerven und Geld.
Wer handwerklich begabt ist und gern selbst mit anpackt, kann die Hauskosten durch Eigenleistungen reduzieren. Die Fertighaushersteller bieten ihre Häuser in verschiedenen Baustufen an: vom Ausbauhaus, bei dem der Bauherr einen Teil der Ausbauarbeiten oder sogar den kompletten Innenausbau selbst übernimmt, bis hin zum schlüsselfertigen Haus, bei dem er nur noch einziehen muss.
Zeit ist Geld: Die Fertigbauweise ist sehr ökonomisch, denn die Vorfertigung erleichtert Planung und Ausführung des Bauvorhabens, verkürzt die Bauzeit und spart somit Geld. Der Bau erfolgt nicht nur schnell, sondern auch fristgerecht. Wenn Keller oder Bodenplatte fertig sind, kann das Haus dank der präzisen Anfertigung der Bauteile innerhalb eines Tages aufgebaut werden- einschließlich des geschlossenen Daches. Durch die Vorfertigung in trockenen Fabrikhallen können Auf- und Ausbau unabhängig von der Witterung erfolgen. Zudem entfällt das Trockenwohnen komplett, wodurch Zeit und Heizkosten gespart werden. Durch den vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin und eine genaue Zeitplanung werden zudem Miete und Bauzinsen gespart.