"Wer Dosen verkauft, muss auch Dosen zurücknehmen"
+++ Der Forderung unter anderem von Bayern, die Insellösungen einzudämmen, will Bundesumweltminister Trittin nachkommen und hat bereits die Länder einen Vorschlag zugeleitet. Diesen Vorschlag hält Bayern für zustimmungsfähig, betonte Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf heute in München. Schnappauf. "Der Vorschlag des Bundesumweltministeriums stellt die Vereinbarkeit mit dem europäischen Recht sicher. Damit ist endlich Verbraucherfreundlichkeit und Planungssicherheit gewährleistet." Der Vorschlag habe deshalb auch gute Chancen, die Zustimmung der Bundesrats-Mehrheit zu erhalten, so der Minister weiter. Schnappauf begrüßte, dass Trittin auf die Entscheidung der EU-Kommission umgehend mit einem konkreten Vorschlag zur Eindämmung der Insellösungen reagiert hat. +++
Die EU-Kommission hat deutlich gemacht, dass die Einschränkung der Insellösungen zwingend erforderlich ist. Sie fordert eine Ergänzung der Pflichtpfandregelung, die eine Begrenzung der Rücknahmepflicht bei Getränkeverpackungen nur auf die jeweilige Materialart, und nicht wie bisher auf Verpackungen gleicher Form und Größe, vorsieht. Dieser Forderung kommt der Vorschlag des Bundes nach. Schnappauf: "Das Motto ist einfach: Wer Getränkedosen verkauft, muss auch Getränkedosen zurücknehmen."
Weitere Informationen: http://www.abfall.bayern.de
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