Weiterer BSE-Fall in Bayern bestätigt
+++ Die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere
in Riems hat einen weiteren BSE-Fall in Bayern bestätigt. +++
Es handelt sich um ein am 22.07.1996 geborenes weibliches
Braunviehrind aus Schwaben. Der anlässlich der Schlachtung
durchgeführte BSE-Schnelltest hatte positiv reagiert. Bei der endgültigen
Abklärung durch die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen
der Tiere wurde TSE-typisches Prionprotein eindeutig
nachgewiesen. Dies ist der 4. BSE-Fall im Jahr 2004 in Bayern. Im Jahr 2003 gab
es 21 BSE-Fälle, 27 im Jahr 2002, 59 im Jahr 2001 und fünf im
Jahr 2000. Insgesamt gibt es damit im Freistaat 115 BSE-Fälle.
Etwa zwei Drittel der bisher bestätigten BSE-Fälle in Bayern wurden
im Rahmen des TSE-Überwachungsprogramms, also bei verendeten
bzw. in Folge von Krankheiten außerhalb von Schlachtstätten
getöteten Tieren, festgestellt. Rund 160.000 Tests (Stand
Ende Dezember 2003) wurden bisher im Rahmen dieses Programms
durchgeführt. Bei Schlachttieren wurden bislang rund
2,4 Millionen BSE-Tests (Stand Ende Dezember 2003) vorgenommen.
Alle Schlachttiere über 24 Monate werden auf BSE getestet.
Bei allen Schlachttieren werden BSE-Risikomaterialien, wie
Gehirn und Rückenmark entfernt und entsorgt.
Pressefotos zum Download (72 dpi, 300 dpi)