Industrie und Private liefern mehr Strom / Zuwachs von knapp 13 Prozent
Verband der Elektrizitätswirtschaft e.V. (VDEW)
(Verbandspresse, 18.04.2005 11:25)
(Berlin) - Die Einspeisungen von Industrie und privaten Erzeugern in die Netze der Stromwirtschaft sind 2004 um knapp 13 Prozent auf rund 58 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) gestiegen, meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin. Die Einspeisungen seien ein Baustein der vielfältigen Erzeugungsstruktur in Deutschland.
Zuwachs gab es vor allem bei den Einspeisungen aus erneuerbaren Energien. Die privaten Erzeuger steigerten ihre Lieferungen auf knapp 33 Mrd. kWh, ermittelte VDEW. Die Elektrizitätswirtschaft müsse diesen Strom zu staatlich festgesetzten Garantiepreisen kaufen. Die Mehrkosten zahlten die Stromkunden.
Die Industrie lieferte vor allem Überschussstrom aus der rationellen Energienutzung durch Kraft-Wärme-Kopplung, so der VDEW. Gemessen am gesamten Stromverbrauch von rund 538 Mrd. kWh lag der Anteil der Einspeisungen bei rund elf Prozent.
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