Bayerische Staatsmedaille für Kastulus Bader
Unipor-Vorstandsvorsitzender erhält Auszeichnung des Freistaates / Unternehmerische Leistung, Umweltschutz-Engagement und ehrenamtliche Tätigkeit gewürdigt
Würdigung in der Münchener Residenz: Unipor-Vorstandsvorsitzender Kastulus Bader (li.) bei der Übergabe der Bayerischen Staatsmedaille durch Bayerns Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu.
Für außergewöhnliche Verdienste um die bayerische Wirtschaft erhielt Kastulus Bader (62) jetzt die Bayerische Staatsmedaille. Bader ist seit 1976 Vorstandsvorsitzender der Unipor-Ziegel-Gruppe (München) und Inhaber der Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG (Vatersdorf und Puttenhausen). Staatsminister Dr. Otto Wiesheu würdigte in der Münchener Residenz das besondere Umweltschutz-Engagement des Unternehmers aus Vatersdorf. So gehörten die Ziegelwerke Leipfinger-Bader zu den ersten, die ein Umweltmanagement-System einführten (1997). Zur gleichen Zeit beteiligte sich das Unternehmen am "Umweltpakt Bayern". Der Staatsminister betonte auch das Pilotprojekt für die thermische Nachverbrennung von Rauchgasen bei den Ziegelwerken in Vatersdorf und Puttenhausen - seit 1994 Messlatte ökologischer Ziegel-Produktion.
Ziegler seit 40 Jahren
Kastulus Bader begann vor 40 Jahren als Ingenieur im elterlichen Betrieb. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Familienunternehmen zu den modernsten Ziegelwerken Deutschlands mit derzeit rund 100 Mitarbeitern.
Zudem führt er seit 27 Jahren als Vorstandsvorsitzender die Unipor-Ziegel-Gruppe (München). Unipor porosierte von Beginn an mit Sägemehl statt Polystyrol und legte das in der Satzung fest.
Kastulus Bader ist seit vielen Jahren Mitglied im Kuratorium des Fraunhofer-Institutes für Bauphysik. Ehrenamtliche Funktionen - z. B. im Bayerischen Ziegelindustrieverband und im Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie - sind stellvertretend für sein bundesweites Engagement, für das er bereits 1997 das Bundesverdienstkreuz erhielt.