Müller: Chancengleichheit auch auf dem Gebiet der Gesundheit sichern
+++ Auch auf dem Gebiet der Gesundheit muss die Chancengleichheit von Mann und Frau verwirklicht werden. Das machte Gesundheits-Staatssekretärin Emilia Müller heute in München beim Start neuer websites zum Thema Frauengesundheit deutlich: "Frauen und Männer unterscheiden sich auch bei Krankheiten und Gesundheitsproblemen. Deshalb braucht es auch in der Vorsorge und Behandlung von Krankheiten eine geschlechterdifferenzierte Betrachtungsweise." Hierzu hat das Gesundheitsministerium schon 2002 das Forum Frauengesundheit eingerichtet. "Mit dem Forum wollen wir für die Unterschiede sensibilisieren, gesundheitspolitischen Handlungsbedarf indentifizieren und breit Multiplikatoren und Bevölkerung aufklären", betonte die Staatssekretärin. Ergebnisse fließen in die Entwicklung von frauenspezifischen Präventionsangeboten ein. Die neue website zum Forum Frauengesundheit findet sich unter http://www.frauengesundheit.bayern.de . +++
Das Forum leistet Müller zufolge sehr gute Arbeit. "Auf dem Gebiet der Schönheitschirurgie konnten wir auf Bundesebene durchsetzen, suggestiver oder irreführender Werbung für schönheitschirurgische Eingriffe einen Riegel vorzuschieben. Sozusagen der Geburtsort dafür war das Forum Frauengesundheit", erläuterte die Staatssekretärin. Weitere Themen waren Osteoporose, HIV-Prävention mit und für Frauen, Frauen und Arbeitswelt, Frauen und Sucht, Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen, Depression und Brustkrebs. Weiter vorgesehene Themen sind Anti-Aging am 19. Oktober im Klinikum Bogenhausen und sexuell übertragbare Erkrankungen bei Frauen am 19. Januar in Regensburg.
Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de
Pressefotos allgemein zum Download (72 dpi, 300 dpi)