Witterung und Nachfrageschwäche drücken Produktion

Witterung und Nachfrageschwäche drücken Produktion

021/2005

Die Bauunternehmen bewerten die Geschäftslage im Monat Februar fast ausnahmslos als unbefriedigend. Nur von wenigen Betrieben im Westen wird die augenblickliche Geschäftslage hinsichtlich des Wohnungsbaus bzw. des sonstigen Tiefbaus als befriedigend (saisonüblich) eingeschätzt. Im Osten bleiben die nur wenigen Urteile einer befriedigenden Geschäftslage auf den Straßenbau und sonstigen Tiefbau beschränkt. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für Februar 2005.
Die Nachfrage nach Bauleistungen hielt sich in etwa auf dem Niveau des Vormonats. Für den öffentlichen Bau melden die westdeutschen Betriebe überwiegend eine rückläufigen Entwicklung der Aufträge. Nur vereinzelt nimmt das Auftragsvolumen zu. In Ostdeutschland stabilisiert die Nachfrage der öffentlichen Auftraggeber die Auftragsentwicklung. Die Bautätigkeit fiel im Monatsvergleich deutlich ab. Hauptursache dabei waren die weitgehend ungünstigen Witterungsbedingungen. Mancherorts führte der Auftragsmangel zu Kurzarbeit, so dass die Produktionsleistung auch aus diesem Grund gegenüber dem Vormonat abfiel. Die Probleme der Finanzierung wurden weiterhin als ein Hindernis für die kontinuierliche Produktionsdurchführung herausgestellt. Die Beschäftigung wurde nur in geringem Maße reduziert.

Die Auftragsbestände weisen nach wie vor Reichweiten von weit weniger als zwei Monaten auf. Für den Hochbau beträgt die durchschnittliche Reichweite im Westen 1,6 und im Osten 1,5 Monate. Für den Straßenbau weisen die Auftragsbestände eine mögliche Produktionsdauer von 1,3 bzw. 0,8 Monaten auf. Das Auftragspolster im sonstigen Tiefbau könnte die Bautätigkeit für 1,7 bzw. 1,3 Monate abdecken.

Die Entwicklung der Baupreise zeigt im Februar wieder nach unten. Die Mehrzahl derjenigen westdeutschen Betriebe, die vorrangig im Wohnungsbau bzw. gewerblichen Bau tätig sind, berichtet von einem gleichbleibenden Preisniveau. Auch die Mehrzahl der ostdeutschen Baubetriebe geht von einem unveränderten Preisniveau aus.

Die Geräteauslastung ging aufgrund der witterungsbedingten Produktionsbehinderungen insgesamt zurück. Vor allem im Tiefbau fiel das Auslastungsniveau ab, in den westdeutschen Betrieben um drei Prozentpunkte auf 41 % und in den ostdeutschen Betrieben sogar um zehn Prozentpunkte auf 35 %. Im Hochbau konnte die Geräteauslastung bei 40 % (Ost) konstant bzw. mit 47 % (West) annähernd gehalten werden. Die Investitionsneigung war dementsprechend schwach ausgeprägt.

Die Einschätzungen zur Geschäfts-, Auftrags- und Preisentwicklung unterscheiden sich kaum von denen im Vormonat. Zu dem dominierenden Anteil der mit "unverändert" getroffenen Bewertungen kommt allerdings ein geringfügig gewachsener Anteil positiv gestimmter Erwartungen hinzu, so dass die pessimistischen Einschätzungen etwas an Gewicht einbüßen


Zufallsangebote - Gesuche Anzeigen

Eigene Anzeige Verkauf/Gesuch - OHNE Anmeldung KOSTENLOS Eintragen !

Anbieter von gebrauchte Baumaschinen und neue Bagger, Raupen usw.


HerstellerBezeichnung
Verlängerung Kabelsteuerung BaukranKabelsteuerung | baukranAngebot
Aco Drain Rinne / Wasserrinnedrainage | rinnenAngebot
KS- Sichtmauersteine / NF SparverblenderSparverblender | mörtelAngebot
Dachausbau Ausbaupaket isolieren Dachdämmung 140mmDachausbau | dämmwolleAngebot
Drainagerohre aus ziegelsteine Optimal für weinlagerungregal | ziegelsteinAngebot
dachpfannen wie neu ungebrauchtungebraucht | dachziegelAngebot
Fundamenterder, Bandstahlfundamenterder | bodenplatte | elektroAngebot
Baustahl - Baustahlstab - Eisenstab - Rundeisen 14baustabstahl | bodenplatte | betonAngebot
Betonplatten für Gartenhausbetonplatten | gartenhausGesuch
Meißel von einem Cobra AbbruchhammerCobraAbbruchhammerAngebot
//