Müller: Arzneimittel nur über Apotheke kaufen
+++ Arzneimittel aus zweifelhaften Quellen sind ein unkalkulierbares gesundheitliches Risiko. Vor einem solchen Bezug warnte Gesundheits-Staatssekretärin Emilia Müller heute in München zum morgigen Tag der deutschen Apotheke. Müller: Wer über das Internet bei dubiosen Anbietern verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne ärztliches Rezept und ohne Beratung durch einen Arzt oder Apotheker bestellt, riskiert schwere Nebenwirkungen und erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen. Apotheken und zugelassene Versandapotheken dagegen gewährleisten den sorgsamen Umgang mit Arzneimitteln und fachkundige Beratung." +++
Der beste Schutz vor solchen Gefahren ist nach den Worten Müllers Arzneimittel in der Apotheke zu kaufen und dort fachkundige Beratung in Anspruch zu nehmen. "Wer die Möglichkeiten des Versandhandels nutzen will, sollte nicht bei unbekannten Anbietern, sondern nur bei einer ihm bekannten Apotheke bestellen. Denn Apotheken unterliegen auch beim Versandhandel einer strengen behördlichen Kontrolle. Nicht selten gibt es Fälschungen von Arzneimitteln. Apotheken sind hier wichtige Kontrollstellen für den Verbraucher", ergänzte Müller.
Versandhandel mit apothekenpflichtigen oder verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist in Deutschland aus Sicherheitsgründen ausschließlich den Apotheken gestattet. Um eine Erlaubnis zum Versand dieser Arzneimittel zu erhalten, müssen Apotheken strenge Sicherheitsauflagen erfüllen. Bei Bestellung von Arzneimitteln aus dem außereuropäischen Ausland, riskiert der Verbraucher zudem, dass der Zoll möglicherweise die bereits bezahlte Ware beschlagnahmt. "Privatpersonen ist, entgegen oft anderslautender Angaben der Anbieter, der direkte Import von Arzneimitteln unter Umgehung der Apotheken nicht gestattet", so Müller.
Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de
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