Schnappauf: Wasserstoffautobahn zukunftsweisendes Projekt für Klimaschutz
+++ Aus Sicht des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung unterstützte Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf heute in München nachdrücklich die Initiative der Wasserstoffindustrie, einen Autobahnring in Deutschland mit Wasserstofftankstellen auszustatten. Schnappauf: "Die Wasserstofftechnik hat das Potential für einen Durchbruch im Klimaschutz und bei der Luftqualität". Die aktuelle Diskussion um die Einhaltung der europäischen Luftqualitätsrichtlinie zeige die Notwendigkeit, die Luftqualität gerade in Ballungsräumen weiter zu verbessern. "Wasserstofffahrzeuge haben quasi Null-Emissionen", so der Minister. Von entscheidender Bedeutung bleibe aber weiterhin die CO2-arme Erzeugung des Wasserstoffs.+++
Der Minister betonte in diesem Zusammenhang das große Know-How, das Bayern auf dem Gebiet der Forschung, Entwicklung und Anwendung der Wasserstofftechnologie vorweisen könne. Schnappauf: "Bayern ist für die Zukunft gerüstet. Wir denken heute schon an morgen".
In Augsburg und Nürnberg sind beispielsweise Brennstoffzellenbusse im öffentlichen Nahverkehr im Einsatz. Auch die weltweit erste öffentliche Wasserstofftankstelle wurde schon 1999 am Flughafen München eröffnet. Durch die vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gegründete Wasserstoff-Initiative Bayern (WIBA) wurden seit 1996 Wasserstoffprojekte mit rund 35 Millionen Euro gefördert.
Weitere Informationen: http://www.klima.bayern.de
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