Krise in der Baubranche: So sichern Bauherren ihren Hausbau
Die Insolvenzgefahr in der Baubranche steigt. Für Bauherren ein Alptraum: Das Eigenheim steht im Rohbau und die Baufirma geht bankrott. Hier einige wichtige Tipps, um sich vor dem Risiko einer Baupleite zu schützen: Vor Vertragsabschluss grundsätzlich die Zuverlässigkeit des Bauunternehmens prüfen. Gibt es bereits laufende Insolvenzverfahren oder ähnliche Negativkriterien?
Informationen erhält man zum Beispiel bei Bauherrenschutzbund.
- Die Fertigstellung sowie die Gewährleistungs-Ansprüche durch eine Bürgschaft des Geldinstituts der Baufirma absichern. Geht die Firma in Insolvenz, kommt die Bank für den Weiterbau auf. "Vor allem Baumängel kommen bei insolventen Baufirmen häufig vor", warnt Jörg Hofmann. Lehnt das Unternehmen eine Bankbürgschaft ab und will man trotzdem weiter zusammenarbeiten, sollte ein genauer Zahlungsmodus vereinbart werden.
Am besten ist ein sogenannter Ratenzahlungsplan nach der
Makler- und Bauträgerverordnung, die jeweils eine Zahlung nach einem bestimmten Bauabschnitt vorsieht. Von größeren Vorabzahlungen sollte man immer absehen.
- Alternative: Eine Fertigstellungs- und Gewährleistungs-
versicherung verlangen. Diese schließt in der Regel die
Baufirma ab. Doch hier ist der Bauherr nicht immer auf der
sicheren Seite. Wird die Prämie nicht pünktlich überwiesen,
zahlt möglicherweise die Versicherung nicht.