H5N1-Virus bei 5 weiteren Wildvögeln nachgewiesen - Gesamtzahl auf 18 erhöht
+++ In den oberbayerischen Landkreisen Rosenheim und Landsberg am Lech, im mittelfränkischen Landkreis Neustadt a.d. Aisch, sowie in den beiden niederbayerischen kreisfreien Städten Passau und Straubing, wurde jeweils bei einem verendeten Wildvogel das H5N1-Virus vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) nachgewiesen; die Klassifizierung hoch- oder niedrigpathogen steht noch aus. Die Tiere waren am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf Influenza-A-Virus positiv getestet und ans FLI zur Abklärung gesandt worden. Damit wurde bei insgesamt 18 Wildvögeln in Bayern das H5N1-Virus nachgewiesen. +++
Fall Nr. 14: Die verendete Wildente war im oberbayerischen Kiefersfelden (Lkr. Rosenheim) gefunden worden.
Fall Nr. 15: Die verendete Wildgans war im Stadtgebiet von Passau im Stauwerk des Inns gefunden worden.
Fall Nr. 16: Der verendete Höckerschwan war im Stadtgebiet Straubing an der Donaustaustufe gefunden worden.
Fall Nr. 17: Der verendete Höckerschwan war auf dem Gemeindegebiet Dachsbach im Ortsteil Traishöchstädt (Lkr. Neustadt a.d. Aisch) aufgefunden worden.
Fall Nr. 18: Ein weiterer Höckerschwan war im Stadtgebiet von Landsberg am Lech unter der Katharinenbrücke aufgefunden worden.
Die Landkreise richten mit Unterstützung des Mobilen Veterinärdienstes jeweils einen Sperrbezirk mit 3 Kilometer Radius und ein Beobachtungs-gebiet mit 10 Kilometer Radius um den Fundort ein. Alle Geflügelhalter in den Schutzzonen werden ermittelt und benachrichtigt.
In den Schutzzonen (Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet) sind besondere Schutzmaßnahmen angeordnet. Neben einem intensivierten Wildvogel-monitoring gelten Beschränkungen für den Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten sowie besondere Hygienemaßnahmen in den Geflügel-betrieben. Zudem besteht Hausarrest für Katzen und Leinenzwang für Hunde.
Weitere Informationen: http://www.tierschutz.bayern.de
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