Geflügelpest - H5N1-Virus bei Wildvogel in Lindau nachgewiesen
+++ Bei einer verendeten Wildente aus Lindau wurde heute das H5N1-Virus vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) nachgewiesen; die Klassifizierung hoch- oder niedrig pathogen steht noch aus. Damit erhöht sich die Gesamtzahl an H5N1-Virus erkrankten Tieren in Bayern auf 13. Das Tier war im Seehafen am 2. März gefunden worden, am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf Influenza-A-Virus positiv getestet und ans FLI zur Subtypisierung gesandt worden. Der Fundort des Tieres liegt nah beim Fundort des ersten H5N1positiven Tieres in Lindau. Die entsprechenden Schutzmaßnahmen sind bereits getroffen. Eine Ausweitung der Schutzzonen ist nicht erforderlich. +++
In den Schutzzonen (Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet) sind besondere Schutzmaßnahmen angeordnet. Neben einem intensivierten Wildvogelmonitoring gelten Beschränkungen für den Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten sowie besondere Hygienemaßnahmen in den Geflügelbetrieben. In den Schutzzonen wird zudem Hausarrest für Katzen und Leinenzwang für Hunde angeordnet.
Eine Übersichtskarte der bayerischen Fundorte von infizierten Wildvögeln ist unter http://www.stmugv.bayern.de/vogelgrippe.htm eingestellt. Dort finden sich auch die aktuellen Untersuchungsergebnisse von LGL und FLI.
Weitere Informationen: http://www.tierschutz.bayern.de
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