Zahl der H5N1-infizierten Wildvögel erhöht sich auf acht - bei fünf hoch-pathogene Form bestätigt
+++ Bei einem verendeten Bussard in Wasserburg am Bodensee (Lkr. Lindau) sowie einem Höckerschwan aus dem Stadtgebiet Landsberg am Lech wurde heute das H5N1-Virus vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) nachgewiesen. Der Bussard war am 28. Februar, der Höckerschwan am 2. März gefunden worden und am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) positiv auf Influenza-A-Virus getestet. Für beide Tiere wurde heute H5N1 vom FLI bestätigt. Insgesamt erhöht sich damit die Gesamtzahl an H5N1-infizierten Wildvögeln in Bayern auf acht; zwischenzeitlich wurde bei fünf die hoch-pathogene Form bestätigt. +++
Seit 16. Februar 2006 wurden insgesamt 1666 Wildvogelproben an das LGL gesandt und davon 1383 virologisch untersucht. Bei 17 war der Influenza-A-Test positiv. Diese Proben wurden zur Subtypisierung an das FLI weitergeleitet. Acht Proben waren H5N1-positiv, zwei Proben negativ und die restlichen neun sind noch in Bearbeitung.
Eine Übersichtskarte der bayerischen Fundorte von infizierten Wildvögeln ist unter http://www.stmugv.bayern.de eingestellt. Dort ist auch eine tabellarische Übersicht der Probenbefunde wiedergegeben.
Weitere Informationen: http://www.tierschutz.bayern.de
Pressefotos allgemein zum Download (72 dpi, 300 dpi)