Richtfest für Studentenwohnheim an der Münzbergstraße in Ingolstadt
Regensburger: "Bayern wird für Bau von Studentenwohnraum auch weiterhin erhebliche Mittel bereitstellen"
Wie Innenstaatssekretär Hermann Regensburger heute in Ingolstadt beim Richtfest für das Studentenwohnheim an der Münzbergstraße deutlich machte, hat der Freistaat Bayern immer schon einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Studierenden mit Wohnraum geleistet: "Wir haben seit jeher erhebliche Mittel für den Bau von Studentenwohnraum bereitgestellt und nicht wie der Bund und viele andere Länder dabei immer wieder Pausen eingelegt. Trotz der schwierigen Haushaltssituation stehen in diesem und im nächsten Jahr hierfür 30 Millionen Mark zur Verfügung." Beste Beispiele von Studentenwohnhäusern, die in den letzten 50 Jahren in Bayern realisiert wurden, zeigt eine neue Broschüre der Obersten Baubehörde, die Regensburger beim Richtfest vorstellte: "Ich hoffe, dass diese Darstellung der vielseitigen studentischen Wohnformen rege Aufmerksamkeit bei den mit dieser speziellen Bauaufgabe befassten Architekten und Bauherren und bei allen anderen Interessierten findet".
Regensburger betonte, wie wichtig es sozial- und bildungspolitisch ist, dass die Studierenden an den Hochschulorten finanziell tragbare und angemessene Unterkünfte vorfinden, um effektiv und zügig studieren zu können. "Der Freistaat wird deshalb für diesen Zweck auch weiterhin erhebliche Mittel bereit stellen", so Regensburger. An der Münzbergstraße in Ingolstadt entsteht an der historischen Stadtmauer ein Studentenwohnheim mit 36 Wohnplätzen. Für das rund 4 Millionen Mark teuere Neubauvorhaben hat der Freistaat ein zins- und tilgungsfreies Baudarlehen in Höhe von 1,8 Millionen Mark gewährt. Voraussichtlich zum Sommersemester 2002 können die ersten Studierenden hier einziehen.
Die Broschüre "Studentenwohnhäuser" wird von der Obersten Baubehörde in der Reihe "Wohnen in Bayern" herausgegeben. Dort finden sich sowohl Beispiele traditioneller Studentenwohnheime mit hoher Qualität von Architektur und Wohnumfeld in der Nähe der Hochschulen als auch in (Alt-)Stadtbereiche integrierter Studentenwohnanlagen, die sich über die städtebauliche Funktion hinaus belebend auf das Stadtgefüge auswirken. Einige der dargestellten Heime haben die Träger inzwischen wegen des gestiegenen Platzbedarfs umgebaut. Neben der Verbesserung der Wohnverhältnisse wurden gleichzeitig Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Wärmeschutz durchgeführt. "Neu" und "Alt" ist in dieser Dokumentation gegenübergestellt. Weiter informiert die Broschüre über die Förderung durch den Staat, über die Entwicklung des studentischen Wohnens sowie über die Individualität in der Gemeinschaft.
Die Broschüre kann von Interessierten aus unserem Internetangebot, http://www.innenministerium.bayern.de/abteilungen/fach_wowesen/ heruntergeladen werden oder kostenlos bezogen werden bei der Firma Ernst Vögel GmbH, Kalvarienbergstraße 32, 93491 Stamsried, Telefon (09466) 94000, Fax (09466) 1276, E-Mail-Adresse: voegel@voegel.com.