Straßenbauverwaltung für den anstehenden Winter gerüstet
Regensburger: "Schon jetzt auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen!"
Die für das kommende Wochenende angekündigte Kaltfront lässt auch für Bayern erste winterliche Straßenverhältnisse erwarten. Innenstaatssekretär Hermann Regensburger rät daher allen Verkehrsteilnehmern, auch Radfahrern und Fußgängern, sich schon jetzt auf den nahen Winter vorzubereiten und auf winterliche Straßenverhältnisse einzustellen: "Gerade weil uns der Oktober mit schönem Wetter verwöhnt hat, liegen Gedanken an den nahenden Winterbeginn noch fern. Um so plötzlicher können uns dann aber Schnee und Glatteis überraschen. Für unvorbereitete Verkehrsteilnehmer führen aber bereits kleinere Wintereinbrüche zu unüberwindlichen Hindernissen. Gerade sie verursachen dann erhebliche Störungen im Verkehrsgeschehen."
Die Räum- und Streufahrzeuge der Bayerischen Straßenbauverwaltung stehen für kommende Winterdiensteinsätze bereit. Um die rund 2.200 Kilometer Autobahnen, 6.600 Kilometer Bundesstraßen und 13.600 Kilometer Staatsstraßen auch im Winter befahrbar zu halten, sind in Bayern insgesamt 42 Autobahnmeistereien und 94 Straßenmeistereien, die über rund 1.000 mit Pflügen und Streugeräten ausgerüstete Lkws und etwa 400 Unimogs verfügen, zuständig. Ihre Aufgabe ist es, die Autobahnen rund um die Uhr und die sonstigen wichtigen überörtlichen Straßen, die Bundes- und Staatsstraßen, in der Zeit von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr im Winter befahrbar zu halten. Plötzlich eintretende starke Schneefälle haben allerdings gezeigt, dass auch ein gut organisierter Winterdienst zeitweise an seine Grenzen stoßen kann, bei seinem Bemühen gegen die Naturgewalten aufzukommen.
Regensburger appelliert daher eindringlich an die Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrzeuge frühzeitig und umfassend für die winterlichen Wetter- und Straßenverhältnisse auszurüsten. Bereits jetzt sollten die Winterreifen montiert sein. Sie haben aufgrund ihres Profils sowohl auf schneebedeckten Fahrbahnen, aber auch bei Eisglätte eine höhere Griffigkeit. Zur Winterausrüstung gehört aber auch ein ausreichender Frostschutz für Kühler und Scheibenwaschanlage, ein Handbesen, Eiskratzer und für den Notfall eine warme Decke. Auch durch vernünftiges und vorausschauendes Verhalten können die Kraftfahrer - so Regensburger - bei winterlichen Straßenverhältnissen ihren Beitrag zu einem möglichst störungsfreien Verkehrsablauf leisten: "Nur wenn Räum- und Streufahrzeugen beispielsweise bei Stau eine Gasse freigehalten wird, können sie die Situation entschärfen." Es ist auch ratsam, für Fahrten bei winterlichen Straßenverhältnissen mehr Zeit einzuplanen und die Verkehrshinweise im Radio sowie die örtlichen Warnschilder an den Straßen zu beachten.