Neue Prädikate für 5 bayerische Fremdenverkehrsgemeinden
Der Markt Hindelang wird Bayerns 4. Kneippheilbad
Der Bayerische Fachausschuss für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen hat in seiner Sitzung am 05.12.2001 in München die Anerkennung weiterer Teile der Gemeinde Grabenstätt, Landkreis Traunstein des Marktes Schwarzach, Landkreis Straubing-Bogen als Erholungsorte, die Anerkennung der Stadt Hauzenberg, Landkreis Passau und der Gemeinde Oberreute, Landkreis Lindau vorbehaltlich einer weiteren Besichtigung als Luftkurorte, sowie die Anerkennung des Marktes Hindelang, Landkreis Oberallgäu als Kneippheilbad befürwortet. Dem Votum des Fachausschusses folgt die förmliche Anerkennung durch das Staatsministerium des Innern. In Bayern werden dann insgesamt 347 Gemeinden ein entsprechendes Prädikat haben, teilte Innenstaatssekretär Hermann Regensburger mit.
Die förmliche Anerkennung der neuen Prädikate durch das Staatsministerium des Innern wird kurzfristig im Einvernehmen mit den Staatsministerien für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz sowie für Landesentwicklung und Umweltfragen ausgesprochen. In Bayern werden dann insgesamt 347 Gemeinden anerkannt sein, davon
21
als Heilbad
4
als Kneippheilbad
6
als Kneippkurort
1
als Schrotheilbad
14
als heilklimatischer Kurort
82
als Luftkurort
219
als Erholungsort
Ebenfalls befasst hat sich der Fachausschuss mit den Anerkennungswünschen der Gemeinde Görisried, Landkreis Ostallgäu, die die Anerkennung als Erholungsort beantragt hatte. Der Gemeinde Görisried wurde attestiert, dass sie auf einem gutem Wege ist, das angestrebte Prädikat zu erhalten.
Regensburger: ""Die große Zahl der Prädikatsgemeinden unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung Bayerns als Fremdenverkehrsland. Die Prädikate sind darüber hinaus ein wichtiger Faktor in der Fremdenverkehrswerbung. Sie garantieren dem Gast einen bestimmten Mindeststandard hinsichtlich klimatischer und lufthygienischer Gegebenheiten, Ortscharakter und Kur- bzw. Erholungseinrichtungen. Die Prädikate werden nicht von leichter Hand vergeben. Das hohe Niveau der bayerischen Prädikatsgemeinden ist national und international anerkannt. In Zeiten des verschärften Wettbewerbs muss auf die Qualität noch mehr geachtet werden."