Regensburger stellt Statistisches Jahrbuch für Bayern 2001 vor:

Regensburger stellt Statistisches Jahrbuch für Bayern 2001 vor:
"Statistik wichtige Informationsquelle und Entscheidungsgrundlage für Politik und andere gesellschaftliche Bereiche - Testphase für nächste Volkszählung hat begonnen"
"Ein gewisses Mindestmaß an Statistiken ist als wichtige Informationsquelle und Entscheidungsgrundlage für die Politik und andere gesellschaftliche Bereiche erforderlich. Ohne Statistik wäre es nicht möglich, Tendenzen zu erkennen und sachlich fundiert und zielgerichtet darauf zu reagieren", betonte Innenstaatssekretär Hermann Regensburger anlässlich der Präsentation des Statistischen Jahrbuchs für Bayern 2001, das er heute zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung, Wolfgang Kupfahl, in München vorstellte. Um Bürger und Unternehmer bei der Mitwirkung an statistischen Erhebungen möglichst zu entlasten, gewinnt mehr und mehr die neue elektronische Form der E-Statistik an Bedeutung. Allerdings ist dazu laut Regensburger auch nötig, dass dieses Angebot entsprechend genutzt wird. Der Staatssekretär wies weiter auf die Notwendigkeit einer Aktualisierung der in der Volkszählung 1987 ermittelten Zahlen hin. Geplant ist, die nächste Volkszählung als Alternative zur konventionellen Volkszählung ab 2004 registergestützt durchzuführen. In einer vorgelagerten Testphase sollen zunächst die verwendeten Melderegister und die eingesetzten Verfahren auf Stichhaltigkeit überprüft werden. Deshalb bekommen seit Mitte letzter Woche rund 40.000 Bürgerinnen und Bürger in bayernweit 51 Gemeinden (siehe Anhang) Besuch von etwa 400 Interviewern des Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung.

Das erstmals 1894 als "Statistisches Jahrbuch für das Königreich Bayern" und seit 1995 jährlich aufgelegte, in der 44. Ausgabe erschienene Jahrbuch ist mit seiner über 100jährigen Tradition ein Standardwerk über das in Zahlen fassbare politische, wirtschaftlich sowie kulturelle und soziale Geschehen in Bayern. Das Statistische Jahrbuch kann auch unter der Internetadresse: http://www.statistik.bayern.de auszugsweise genutzt werden. Als besondere Erkenntnisse und Trends im neuen Statistischen Jahrbuch hob Regensburger hervor:

Die Bevölkerungszahl Bayerns ist 2000 erneut kräftig angestiegen. Der Freistaat zählte Ende letzten Jahres rund 12.230.000 Einwohner. Damit erhöhte sich die Einwohnerzahl im Jahr 2000 um über 75.000 Personen – eine Zunahme in der Größenordnung einer Stadt wie z.B. Bayreuth. "Der deutliche Bevölkerungsanstieg im vergangenen Jahr ist überwiegend auf die Wanderungsbilanz des Freistaats zurückzuführen", so Regensburger. Fast 98 % der Zunahme beruhte auf Wanderungsüberschüssen. Zu den erheblich angestiegenen Zuwanderungen von Deutschen aus den anderen Bundesländern kam 2000 ein deutliches Wanderungsplus bei den Ausländern. In den Jahren 1997 und 1998 war – hauptsächlich bedingt durch die Rückführung von Bürgerkriegsflüchtlingen – erstmals seit Beginn der 80er Jahre die Zahl der Ausländer in Bayern um fast 43.000 zurückgegangen: Dagegen ist in den beiden Folgejahren die ausländische Bevölkerung in Bayern wieder angestiegen (1999: rund 14.000; 2000: etwas über 9.000). Von der Gesamteinwohnerzahl am 31. Dezember 2000 waren rund 11.098.000 Deutsche und 1.132.000 Ausländer. Damit lag der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung zum Jahresende 2000 bei etwa 9,2 %.

Zu einer zahlenmäßig immer bedeutsameren Komponente für die Entwicklung der deutschen Bevölkerung in Bayern werden die Einbürgerungen. Während im Jahr 1991 rund 3.200 Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit erhielten, waren es 1999 bereits 15.200. Im Jahr 2000 stieg die Zahl der Einbürgerungen u.a. als Folge des neuen Staatsangehörigkeitsrechts auf rund 20.600. Die größte Gruppe der eingebürgerten Ausländer waren wie schon in den letzten Jahren die Türken: Ihre Zahl stieg von knapp 6.000 im Jahr 1998 auf fast 9.600 im Jahr 2000 an.

Die Geburten haben sich in den 90er Jahren wie folgt entwickelt: Die Zahl der neuen Erdenbürger ist von rund 136.000 (1990) auf 127.000 im Jahr 1995 zurückgegangen, anschließend (1997) auf 130.500 angestiegen und dann wieder auf 120.765 im Jahr 2000 gesunken. Mit fast 18 % hat dabei die Quote der nichtehelich geborenen Kinder im Jahr 2000 das höchste Niveau seit 1950 erreicht. Seit dem Inkrafttreten des neuen Staatsangehörigkeitsrechts zum Jahresbeginn 2000 erhielten in Bayern rund 40 % der Neugeborenen ausländischer Eltern (5.416 Kinder) mit ihrer Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit. Trotz dieses merklichen Zuwachses bei den Geborenen mit deutscher Staatsangehörigkeit ergab sich für die Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit von Anfang Januar bis Ende Dezember 2000 dennoch ein Sterbefallüberschuss von rund 2.400 Personen. Diesem stand ein Geburtenüberschuss von etwa 4.300 Personen für die Ausländer in Bayern gegenüber.

Im Rahmen des globalen Wettbewerbs ist es laut Regensburger in zunehmendem Maße notwendig geworden, die Stellung Deutschlands als eine der führenden Exportnationen der Welt zu sichern und zu stärken." Dabei fällt den Hochschulen im weltweiten Konkurrenzkampf um die "fähigsten Köpfe" die Aufgabe zu, durch ein leistungsfähiges und attraktives Bildungsangebot vermehrt junge Ausländer für ein Studium in Deutschland zu gewinnen. Als Konsequenz aus den Terroranschlägen in den USA muss dabei allerdings den Belangen der Inneren Sicherheit Rechnung getragen werden", so Regensburger. In Bayern stieg die Zahl der ausländischen Studenten im Wintersemester 2000/01 um 9,5 % auf rund 20.400. Damit ist rund jeder zehnte Studierende an einer bayerischen Hochschule ausländischer Staatsbürger; vor zehn Jahren war es nur jeder zwanzigste. Es sind nicht nur die Kinder und Enkel der ehemaligen Gastarbeiter, die vermehrt in die Hörsäle drängen, sondern vor allem junge Menschen, die direkt aus dem Ausland zum Studium nach Bayern kommen. Diese Gruppe nahm seit dem Wintersemester 1995/1996 um knapp ein Drittel zu.

Im Bereich der Bauwirtschaft zeigt sich die schlechte konjunkturelle Lage am Bau auch in der konjunkturellen Entwicklung des bayerischen Bauhauptgewerbes. So verbuchten die meldepflichtigen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten im Jahr 2000 Auftragseingänge in Höhe von 23,1 Milliarden DM und verfehlten damit ihr Vorjahresergebnis um nominal 7,3 %. Dabei waren alle drei Bausparten von den Rückgängen betroffen, am stärksten der Wohnungsbau mit einem nominalen Minus von 9,5 %. Aber auch im öffentlichen und Verkehrsbau sowie im gewerblichen und industriellen Bau fielen die Rückgänge mit nominal –8,1 % bzw. –4,7 % deutlich aus. Trotz dieser ungünstigen Entwicklung konnten die Umsätze im Jahr 2000 spürbar zulegen. So erzielten die Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten, deren Schwerpunkt in der Vorbereitung und Durchführung von Hoch- und Tiefbauarbeiten liegt ("Bauhauptgewerbe"), baugewerbliche Umsätze in Höhe von 25,1 Milliarden DM, also nominal 4,2 % mehr als im Jahr zuvor. Mit Umsätzen von 9,9 Milliarden DM (+12,0 %) war vor allem der gewerbliche und industrielle Bau der Träger der positiven Umsatzentwicklung. Auch der öffentliche und Verkehrsbau konnte mit einem nominalen Umsatzplus von 2,3 % auf 8,7 Milliarden Mark deutlich zulegen. Rückläufig waren hingegen die Umsätze im Wohnungsbau, die mit 6,5 Milliarden Mark um nominal 3,5 % unter dem Vorjahresergebnis blieben. Im Durchschnitt des vergangenen Jahres beschäftigten die Betriebe von Unternehmen des bayerischen Bauhauptgewerbes mit 20 oder mehr Arbeitskräften 107.195 Personen, 2,8 % weniger als im Jahr zuvor. Allerdings verminderte sich die Zahl der Betriebe in Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten um 2,9 %, so dass sich die Zahl der Beschäftigten je Betrieb geringfügig erhöhte. In den ersten neun Monaten 2001 verschlechterte sich die konjunkturelle Lage im Bauhauptgewerbe drastisch. Die baugewerblichen Umsätze bei den Betrieben von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten sanken gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um nominal 5,8 %. Dieser Rückgang ist auf die dramatischen Verluste im Bereich des Wohnungsbaus zurückzuführen, dessen Umsätze um nominal 17,5 % einbrachen; die baugewerblichen Umsätze im gewerblichen und industriellen Bau sanken hingegen nur um 0,6 % und im öffentlichen und Verkehrsbau nahmen sie nominal sogar um 3,5 % bzw. 3,6 % zu.

Die Entwicklung der Baugenehmigungen verlief laut Regensburger im Jahr 2000 wenig erfreulich. Insgesamt wurden von den bayerischen Baubehörden nur rund 63.200 Wohnungen zum Bau freigegeben, was gegenüber 1999 einem deutlichen Rückgang von 15,7 % entspricht. "Die seit dem letzten Höhepunkt der Bautätigkeit im Jahr 1994 anhaltende Abwärtsbewegung im Wohnungsbau hat sich somit noch einmal beschleunigt. Im Jahr 2000 wurden nicht einmal mehr halb so viele Wohnungen wie 1994 genehmigt", stellt der Staatssekretär fest. Kräftig vermindert hat sich auch die Zahl der genehmigten Eigenheimbauten. Im Jahr 2000 wurden in Bayern nur noch rund 26.500 Einfamilienhäuser genehmigt, 14,1 % weniger als 1999. Sogar um 23,8 % auf nur noch 7.902 sanken im selben Zeitraum die genehmigten Wohnungen in Zweifamiliengebäuden. "Die stützende Wirkung des Eigenheimbaus entfiel also zuletzt", konstatiert Regensburger. Weiterhin regen Gebrauch machen die Bürger von der Möglichkeit des Genehmigungsfreistellungsverfahrens: Im Jahr 2000 wurden 26,3 %, also mehr als ein Viertel aller Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden ohne formelles Baugenehmigungsverfahren zum Bau freigegeben. Besser als im Wohnbau stellt sich die Lage im Nichtwohnbau dar, der 1999 noch einen kräftigen Einbruch von 14,1 % zu verzeichnen hatte. Im Jahr 2000 wurden in Bayern insgesamt 10.188 Gebäude im Nichtwohnbau genehmigt, 2,8 % weniger als im Vorjahr. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres sind die erteilten Baugenehmigungen weiter zurückgegangen. Von Januar bis September 2001 wurden in Bayern rund 44.600 Wohnungen zum Bau freigegeben, das sind 10,2 % weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für den Rückgang ist laut Regensburger die Bundesregierung mit ihren falschen Weichenstellungen bei der Wohnungsbauförderung, im Steuer- und Mietrecht verantwortlich: "Insbesondere das 1999 überhastet beschlossene Steuerentlastungsgesetz und die Absenkung der Einkommensgrenzen im Eigenheimzulagengesetz würgen den privaten Wohnungsbau ab." Der weitere Rückgang der Genehmigungszahlen wurde anders als 2000 jetzt überwiegend von der schwachen Nachfrage im Eigenheimbau verursacht. Mit 21.165 Einfamiliengebäuden wurde das Ergebnis aus den ersten drei Quartalen 2000 um 10,3 % unterschritten. Wie schon im Jahr 2000 schrumpfte die Zahl der genehmigten Wohnungen in Zweifamilienhäusern noch stärker: Sie gingen auf nur noch 5.144 Wohnungen zurück, ein Verlust von 21,6 % gegenüber dem Vorjahr. Demgegenüber nahm die Zahl der in Mehrfamiliengebäuden genehmigten Wohnungen von Januar bis September 2001 nur um 3,8 % ab. Im Nichtwohnbau ging die Zahl der genehmigten Gebäude in den ersten drei Quartalen 2001 um 10,0 % zurück.

Die im Jahr 2000 in Bayern erzielte Wirtschaftsleistung erreichte einen Wert von rund 688 Milliarden Mark. Damit wurde ein Sechstel oder 17,3 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts in Bayern erwirtschaftet, eineinhalbmal soviel wie in ganz Ostdeutschland. Das reale Wirtschaftswachstum lag im Jahr 2000 bei 4,3 %. Seit 1991 hat die bayerische Wirtschaft ein Wachstum von 18,1 % vorzuweisen (Deutschland insgesamt nur 14,8 %). "Lässt man den Boom nach der Wiedervereinigung in den neuen Ländern unberücksichtigt und vergleicht Bayern mit den alten Bundesländern, für die der Anstieg nur 11,7 % betrug, so tritt der Wachstumsvorsprung Bayerns noch sehr viel deutlicher zu Tage", so Regensburger. Je Einwohner wurde in Bayern im Jahr 2000 ein Bruttoinlandsprodukt von 56.560 Mark nominal bzw. 54.630 Mark real erwirtschaftet (Durchschnitt der alten Länder: 52.283 Mark bzw. 50.440 Mark; Deutschland insgesamt: 48.400 Mark bzw. 46.760 Mark). "Damit lag die Pro-Kopf-Leistung in Bayern um etwa 8 % über dem Durchschnitt der alten Länder und um knapp 17 % über dem gesamtdeutschen Ergebnis", so Regensburger.

Im Jahr 2000 kam es zu rund 3.100 Unternehmensinsolvenzen. Nach dem starken Rückgang im vorangegangenen Jahr von fast 12 % bedeutete dies wieder einen geringfügigen Anstieg um 1 % oder 29 Fälle. Von den Unternehmenspleiten waren rund 20.800 Arbeitnehmer betroffen, wobei drei von fünf Arbeitsplätzen auf das Verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe entfielen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat sich die Situation für die Unternehmen wieder deutlich verschlechtert. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum erhöhten sich die Unternehmenszusammenbrüche um 26,8 %, so dass jetzt schon sicher ist, dass es im Jahr 2001 einen neuen Pleitenrekord geben wird.

Der Freistaat konnte hingegen im Jahr 2000 seine Verschuldung weiter senken. Die sogenannte fundierte Verschuldung - d. h. die Schulden am Kreditmarkt und Schulden bei öffentlichen Haushalten - ging von 40,5 Milliarden Mark am 31. Dezember 1999 auf 39,7 Milliarden Mark am 31. Dezember 2000 zurück. Die Schuldentilgungen im Berichtsjahr waren gut 157 Millionen Mark höher als 1999 und beliefen sich auf 829,5 Millionen Mark. Die Schulden je Einwohner verminderten sich im Berichtsjahr um 87 Mark auf 3.259 Mark. Regensburger: "Damit konnte der Freistaat seine Spitzenposition als das Land mit der geringsten Pro-Kopf-Verschuldung unter den Bundesländern weiter festigen." Nachdem die Gemeinden und Gemeindeverbände den Anstieg ihrer Verschuldung in den letzten Jahren immer mehr verringerten, konnten sie für 2000 ebenfalls einen Rückgang ihrer Schulden melden. Die fundierte Verschuldung ihrer Haushalte - d. h. also ohne die Schulden der Eigenbetriebe und Krankenhäuser mit kaufmännischem Rechnungswesen - ist im Berichtsjahr um 131,6 Millionen Mark zurückgegangen. Am 31. Dezember 2000 betrug deren Schuldenstand 25,6 Milliarden Mark oder 2.099 Mark je Einwohner. Die Schulden des Freistaats, der bayerischen Gemeinden und der Gemeindeverbände zusammengenommen reduzierten sich im Jahr 2000 um 110 Mark auf 5.358 Mark je Einwohner. "Damit ist Bayern weiterhin Spitze", so Regensburger. Im bundesweiten Vergleich folgen hinter Bayern die Länder Sachsen mit 6.888 Mark und Baden-Württemberg mit 7.223 Mark.

Das Netz der Straßen des überörtlichen Verkehrs, also Bundesautobahnen, Bundes-, Staats- und Kreisstraßen umfasste Anfang 2000 in Bayern rund 41.700 km. Für die Unterhaltung und Instandsetzung sowie den Um-, Aus- und Neubau der Bundesautobahnen, Bundes- und Staatsstraßen wurden 2000 im Freistaat 1,91 Milliarden Mark aufgewendet, um 1,7 % mehr als 1999. Die Gesamtzahl der Straßenverkehrsunfälle sank 2000 gegenüber 1999 erfreulicherweise um 2,3 % auf rund 336.000. Bei rund 273.000 Unfällen (um 2,4 % weniger als im Vorjahr) entstand nur Sachschaden. Auch registrierte die Polizei um 1,9 % weniger Personenschadensunfälle: Bei 63.000 Unfällen verunglückten allerdings immer noch über 88.000 Menschen, wobei die Zahl der Verletzten um 2,1 % abnahm, die der Getöteten jedoch um 3,1 % zunahm. Regensburger wies darauf hin, dass im Jahr 1980 im Straßenverkehr noch mehr als doppelt so viele Personen wie 2000 starben. Als unmittelbare Ursache bei Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden wurde 2000 "nicht angepasste Geschwindigkeit" in 11.903 Fällen vor "Nichtbeachten der Vorfahrt" in 11.717 Fällen festgestellt. 1999 ermittelte die Polizei diese Ursachen 12.834mal bzw. 11.894mal.

Das Statistische Jahrbuch erscheint in einer Auflage von 1.200 Exemplaren und ist zum Preis von 43,03 Mark bzw. 22 Euro beim Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Telefon (089) 2119-205; Briefanschrift: Neuhauser Straße 8, 80288 München; Email: vertrieb@lfstad.bayern.de, erhältlich. Zusammen mit CD-ROM kostet das Jahrbuch 56,72 Mark bzw. 29 Euro. Ergänzend wird auf die Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung von heute aufmerksam gemacht.

Anhang

Die bayerischen "Zensustest"-Gemeinden, in denen von Interviewern Befragungen durchgeführt werden, sind:

Ainring, Lkr. Berchtesgadener Land

Marktheidenfeld *), Lkr. Main-Spessart

Altdorf b.Nürnberg, Lkr. Nürnberger Land

Memmelsdorf, Lkr. Bamberg

Arnstorf, Lkr. Rottal-Inn

Mitterteich, Lkr. Tirschenreuth

Augsburg, Krfr. St *)

Mühldorf a.Inn *) Lkr. Mühldorf a.Inn

Bamberg, Krfr. St *)

Mühlhausen, Lkr. Neumarkt i.d.OPf.

Benediktbeuren, Lkr. Bad-Tölz Wolfratshausen

München, Krfr. St *)

Bissingen, Lkr. Dillingen a. d. Donau

Neustadt a.d.Donau, Lkr. Kelheim

Diespeck*),Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim

Nürnberg, Krfr. St *)

Emmering*), Lkr. Fürstenfeldbruck

Pegnitz *), Lkr. Bayreuth

Emmerting *), Lkr. Altötting

Pforzen, Lkr. Ostallgäu

Germering *), Lkr. Fürstenfeldbruck

Planegg, Lkr. München

Gerolzhofen, Lkr. Schweinfurt

Polling, Lkr. Weilheim-Schongau

Geslau*), Lkr. Ansbach

Rannungen, Lkr. Bad Kissingen

Gmund a.Tegernsee, Lkr. Miesbach

Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a.Inn

Harburg (Schwaben), Lkr. Donau-Ries

Salzweg, Lkr. Passau

Heideck *), Lkr. Roth

Schauenstein, Lkr. Hof

Hemau, Lkr. Regensburg

Schechen, Lkr. Rosenheim

Holzheim, Lkr. Dillingen a.d.Donau

Schondra, Lkr. Bad Kissingen

Hummeltal, Lkr. Bayreuth

Schwebheim, Lkr. Schweinfurt

Kahl a. Main *), Lkr. Aschaffenburg

Spalt, Lkr. Roth

Kammerstein, Lkr. Roth

Vaterstetten, Lkr. Ebersberg

Kitzingen*), Lkr. Kitzingen

Waigolshausen, Lkr. Schweinfurt

Kulmbach, Lkr. Kulmbach

Wald*), Lkr. Cham

Langfurth *), Lkr. Ansbach

Waltenhofen*), Lkr. Oberallgäu

Leidersbach, Lkr. Miltenberg

Weiden i. d. OPf., Krfr. St

Leonberg, Lkr. Tirschenreuth

*) Gemeinden, in denen auch eine postalische Gebäude- und Wohnungsstichprobe durchgeführt wird.


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