Busch-Jaeger Elektro GmbH investiert 18 Millionen Euro
in neues Logistikzentrum
Projekt Logistik 2007 bedeutende Maßnahme zur Sicherung der
Inlandsstandorte und der Wettbewerbsfähigkeit in der ZukunftRund 18 Millionen Euro investiert die Busch-Jaeger Elektro GmbH in den nächsten
zwei Jahren in die Optimierung ihrer Lager- und Logistikbereiche am Standort
Lüdenscheid. Wesentlicher Bestandteil des Projekts Logistik 2007 ist die
Modernisierung des computergesteuerten Hochregallagers, im Verbund mit einem
neuen automatisierten Kastenlager. Darüber hinaus sollen Wareneingangs- und
ausgangsabwicklung in einer Speditionshalle auf dem Firmengelände am
Freisenberg zusammengefasst werden.
Heinz-Peter Paffenholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Busch-Jaeger
Elektro GmbH und Personalvorstand der ABB Deutschland, bezeichnet die
Investition als klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland und als
bedeutende Maßnahme zur Standortsicherung für die beiden Inlandswerke von
Busch-Jaeger in Lüdenscheid und Aue. Die Optimierung der Logistiktechnologie und
den Ausbau der Lagerkapazitäten wertet er als wichtige Weichenstellung für die
Zukunft des gesamten Unternehmens. Busch-Jaeger habe erkannt, dass der
Logistik in den kommenden Jahren eine wachsende Bedeutung zukommen werde.
Paffenholz: Dieser Herausforderung werden wir uns stellen und die Logistik als eine
unserer Kernkompetenzen des Unternehmens definieren. Sie wird für uns ein aktives
Gestaltungselement für den wirtschaftlichen Erfolg von morgen sein.
Die 18-Millionen-Euro-Investition macht nach Einschätzung von Paffenholz nicht nur
deutlich, welche Bedeutung Busch-Jaeger dem Standort Lüdenscheid beimesse,
sondern auch, welchen Stellenwert das Unternehmen innerhalb der ABB-Gruppe
einnimmt.
Bereits im Mai wird am Freisenberg der erste Spatenstich für das neue
Hochregallager erfolgen. In Betrieb genommen werden soll die moderne Busch-
Jaeger Logistik bereits im Jahr 2007. Das Projekt umfasst nicht nur die Realisierung
des Neubaukomplexes, sondern auch die Zentralisierung der in Schalksmühle-
Ramsloh untergebrachten Lager- und Logistikbereiche am Standort Freisenberg
sowie die Implementierung einer leistungsfähigen und zukunftssicheren EDV-Lösung
nach modernsten Standards.
Als sehr anspruchsvolle Aufgabe bezeichnet auch Projektleiter Hans Wilhelm
Schaefer, Leiter des Supply Chain Management bei Busch-Jaeger, das Projekt
Logistik 2007. Er erläuterte bauliche und technologische Details der
Investitionsmaßnahme. So werden nach Fertigstellung des Neubaus am Freisenberg
rund 9.870 Quadratmeter Lagerfläche zur Verfügung stehen. Davon entfallen 6.950
Quadratmeter auf den Neubaubereich. 2.950 Quadratmeter sind im vorhandenen
Lagerkomplex verfügbar.
Die Funktionen des neuen Busch-Jaeger Logistikzentrums gliedern sich auf in
Palettenhochregallager mit Kommissionierung (2.550 Quadratmeter), Behälterlager
mit Kommissionierung (1.700 Quadratmeter), so genannte Schnelldreher-
Kommissionierung (350 Quadratmeter), Wareneingang/Warenausgang (1.750
Quadratmeter) und Sonderfunktionen. Das Palettenlager wird eine Kapazität von ca.
8.000 Einzelplätzen haben, die mit sechs automatischen Regalbediengeräten
bestückt werden. Das Behälterlager wird ca. 51.000 Plätze bereithalten und über
zehn automatische Bediengeräte verfügen.
Ziele der Installation der neuen Zentrallogistik bei Busch-Jaeger sind mehr
Schnelligkeit und Flexibilität bei Produktion und Kundenversorgung. Die Wege
werden kürzer. Außerdem geht Busch-Jaeger davon aus, dass diese Investition das
Unternehmen in die Lage versetzen wird, Veränderungen des Marktes im Hinblick
auf die Distribution in Zukunft noch flexibler gerecht werden zu können.