Gedenkfeier für die Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001
Beckstein: " Freiheit setzt Sicherheit voraus"
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Auf der Gedenkfeier für die Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001 im Amerikanischen Generalkonsulat beleuchtete Innenminister Dr. Günther Beckstein das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit: "Freiheit setzt Sicherheit zwingend voraus. Wachsamkeit ist und bleibt der Preis für die Freiheit. Die westlichen, auf Offenheit angelegten Demokratien müssen gegenüber dem menschenverachtenden Terrorismus des 11. September 2001 ihre gemeinsamen Werte wie Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit verteidigen. Die bayerische Staatsregierung hat von Anfang an nach den Terroranschlägen klar gemacht, dass für sie Solidarität mit den Vereinigten Staaten kein leeres Schlagwort ist. Sie steht auch weiterhin zu dieser Verpflichtung, auch wenn eine Einbindung in internationale Aktionen außerhalb des NATO-Gebietes zugegebenermaßen neu für uns ist." Beckstein dankte den Vertretern der USA noch einmal für ihr besonnenes Vorgehen beim Kampf gegen den Terrorismus und sprach sich für eine noch engere Zusammenarbeit auf dem Feld der Inneren Sicherheit, sowie bei der Bekämpfung global operierender extremistischer und gewalttätiger Organisationen aus.
Unter dem Motto "The World Will Always Remember September 11" gedenkt Amerika auf Initiative von Präsident George W. Bush am Dienstag, dem 11. Dezember, drei Monate nach den schändlichen Terroranschlägen des 11. September, in einer Feierstunde im Weißen Haus, am Ground Zero, im Pentagon und in vielen Städten und Gemeinden, der Opfer. Präsident Bush hat die Länder der Erde und die Vereinten Nationen aufgefordert, ebenfalls in dieses Gedenken einzustimmen. Das Amerikanische Generalkonsulat tut das gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung am Dienstag, dem 11. Dezember, in einer Feierstunde von 14.30 Uhr bis 15.10 Uhr im amerikanischen Generalkonsulat in München mit den Klängen der amerikanischen und deutschen Nationalhymnen und Ansprachen von Generalkonsul Robert W. Boehme und Innenminister Beckstein. Die amerikanische Nationalhymne wird um 14.46 Uhr erklingen, genau zu dem Zeitpunkt, als drei Monate zuvor das erste entführte Flugzeug in den Turm des World Trade Centers in New York City raste. Eine Kapelle der Münchner Berufsfeuerwehr wird als ein weiteres Zeichen der Solidarität mit ihren New Yorker Kollegen die Hymnen intonieren.