Planfeststellungsbeschluss für A 9 zwischen Bauyreuth-Nord und dem Parkplatz Sophienberg liegt vor
Beckstein: "Weg nun frei für den letzten bayerischen Abschnitt der A 9 im Bereich Bayreuth
Die Regierung von Oberfranken hat den Planfeststellungsbeschluss für den 6,3 km langen und rd. 160 Mio. DM teueren sechsstreifigen Ausbau der A 9 zwischen Bayreuth-Nord und dem Parkplatz Sophienberg erlassen. "Damit ist nunmehr die rechtliche Grundlage geschaffen, die letzte noch bestehende Ausbaulücke der A 9 im Bereich der Stadt Bayreuth zu schließen", betont Innenminister Dr. Günther Beckstein.
Für den sechsstreifigen Ausbau der A 9 zwischen Bayreuth-Nord und dem Parkplatz Sophienberg verzögerte sich der Planfeststellungsbeschluss wegen zahlreicher grundsätzlicher Einwendungen gegen den geplanten Lärmschutz. Das neue mit der Stadt Bayreuth einvernehmlich erarbeitete Lärmschutzkonzept bringt städtebauliche Vorteile, insbesondere durch eine rd. 310 m (Fahrtrichtung Süden) bzw. 360 m (Fahrtrichtung Norden) lange Einhausung der A 9 bei Laineck. Der Ausbau soll im Frühjahr 2002 begonnen werden. Aufgrund der Verschlechterung des baulichen Zustandes der Brücke über den Roten Main bei Bayreuth muss die Erneuerung des Bauwerks vorgezogen werden. Die Arbeiten für den Bau von Behelfsbrücken, auf die der Verkehr zur Entlastung der Mainbrücke teilweise umgelegt wird, sind bereits angelaufen.
Mit der im November diesen Jahres erfolgten Inbetriebnahme der A 9 im Bereich der neuen Talbrücke Trockau ist der 130 km lange und zwei Milliarden DM teuere Ausbau der A 9 zwischen der Landesgrenze bei Hof und Nürnberg mit Ausnahme des Bereichs Bayreuth bereits fertiggestellt. Die Ausbaulücke im Bereich Bayreuth soll voraussichtlich bis 2004/2005 geschlossen werden. Laut Beckstein ist dann das Ziel der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit, das Zusammenwachsen der neuen und alten Bundesländer, wieder ein gutes Stück voran gekommen.