Eröffnung der Ausstellung "Ingenieurbaukunst und der Maler Albert Unseld" in der Obersten Baubehörde des Bayerischen Innenministeriums
Einladung an die Presse
Vielfältige Interpretationsmöglichkeiten der Ingenieurbaukunst im Werk des Malers Albert Unseld zeigt die Ausstellung "Ingenieurbaukunst und der Maler Albert Unseld", die am
28. Januar 2002 um 15.00 Uhr
in der Eingangshalle der Obersten Baubehörde,
Franz-Joseph-Strauß-Ring 4 in 80539 München
eröffnet wird.
Berichterstatter und Bildberichterstatter sind zur Ausstellungseröffnung herzlich eingeladen. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird im Anschluss an die Begrüßung durch den Leiter der Obersten Baubehörde, Herrn Ministerialdirektor Hans Hermann Schneider der Vorsitzende des Verbandes Bildender Künstler, Landesverband Bayern, Herr Klaus von Gaffron in das Werk Albert Unselds einführen. Danach besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die Ausführung teilzunehmen.
Albert Unseld wurde am 5. Oktober 1879 in Ulm geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1898 bis 1901 Architektur an der Technischen Hochschule in Stuttgart. In dieser Zeit begann seine künstlerische Entwicklung. Als Vorbereitung für den Staatsdienst legte Unseld das erste und zweite Staatsexamen ab. Nach dem zweiten Staatsexamen 1907 war der Regierungsbaumeister Unseld auch als privater Architekt tätig. Er entwarf eine Reihe repräsentativer Bauten in Biberach und Ulm. Daneben nahm ihn das Malen und Zeichnen immer mehr in Anspruch. Erste Ausstellungen erfolgten. 1919 wurde Unseld als Vertreter der Architekten in den Vorstand der neue gegründeten Ulmer Künstlergilde gewählt. Ihr gehörte er als aktives Mitglied und langjähriger Vorsitzender bis zu seinem Tod im Jahr 1964 an.