Am 2. April 2005 neue Bäder erleben
Schwimmstar Sandra Völker regeneriert zu Hause / Deutsche manchmal zu zweit in der Wanne / Bundesweiter Aktionstag der Badprofis
Willkommen im Wellness-Land
Bonn (vds) Die einen träumen in den eigenen vier Wänden von der großen weiten Welt, die anderen sehnen sich danach, endlich wieder einmal im eigenen Bett zu schlafen. Wer viel auf Reisen ist, weiß den heimatlichen Komfort besonders zu schätzen. Relaxen, regenerieren, neue Energien für den nächsten Start tanken; auch Schwimmstar Sandra Völker kennt solche Träume. Bemerkens-werterweise genießt sie, die beruflich zumeist im Wasser unterwegs ist, auch zu Hause vor allem ihr Badezimmer. Entspannung und Erholung im eigenen Haus haben nach Ansicht der Bad-Botschafterin der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) einen ganz entscheidenden Vorteil: Um dort hinzukommen, braucht man keine Koffer zu packen, keine stundenlangen Auto-bahnstaus zu erdulden und sich in keinen überfüllten Flughäfen und Hotels (ent)nerven zu lassen. Nein, man geht nur ein paar Schritte, macht die Tür zuerst auf, dann zu, und schon ist man da.Und die Zeiten, da hinter der geschlossenen Tür dann nur noch Zähne geputzt und Schmutz abgeduscht wurden, sind längst passé. Lesen, Radio hören, Wehwehchen kurieren, Telefonieren und Gym-nastik zählen zu den Beschäftigungen, denen die Bundesbürger nach eigenen Angaben im heimatlichen Nassraum nachgehen. Was 62 % der vom Ipsos-Institut im Auftrag einer Bausparerzeit-schrift Befragten allerdings tun, wenn sie behaupten, nichts Besonderes zu machen, bleibt ungewiss. Das Bad scheint jedoch ob seiner Intimität viele Zeitgenossen auch zu Intimitäten zu animieren. 25 % der Befragten beiderlei Geschlechts gestehen, manchmal zu zweit in der Wanne zu flirten.
Da kann man ihnen nur ein ansprechendes Drumherum wünschen. Fakt ist, dass von den insgesamt 42,2 Millionen deutschen Bädern immerhin 8 Millionen in den Augen ihrer Besitzer eher veraltet sind. Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung brachte außerdem zu Tage, dass rund 8,5 Millionen Bäder von ihren Nutzern als klein und beengt empfunden werden. Niemand muss allerdings gleich die Wohnung räumen, nur weil es rund um Waschtisch und WC nicht stimmt. Selbst betagte Winzlinge lassen sich mit Geschick in wunderschöne Wellness-Kleinode verwandeln. Mit ein paar neuen Fliesen aus dem Baumarkt ist es da nie getan, mittels einer professionellen Gesamtkonzeption aber kann sich ein Bad vollkommen verändern.
Genau das will eine ganze Branche jetzt unter Beweis stellen. Unter dem anregenden Motto Neue Bäder erleben startet am 2. April 2005 ein bundesweiter Aktionstag der Sanitärprofis. Laut VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann gilt es in erster Linie, Schwellenängste abzubauen und möglichst vielen unzufriedenen Badbesitzern die zahlreichen faszinierenden Renovierungs- und Gestaltungsideen aufzuzeigen, die Fachleute heute zu bieten haben. In den ständigen Badausstellungen des Sanitärfach-handels erwarten Besucher großflächige Präsentationen, fundierte Information und ein 100.000 Euro-Gewinnspiel. Wer dabei eine bequeme Badewanne, eine moderne Dampfdusche oder ein anderes edles Stück gewinnt, könnte seine Renovierungskosten natürlich von vornherein entscheidend mindern. Unter www.gutesbad.de gibt es ab Ende Februar eine Übersicht aller Badausstellungen, die am Aktionstag teilnehmen.