Beckstein und Vorwohlt: "Bayerns Innenstädte blühen auf - Zahl der Stadtmarketingprojekte hat enorm zugenommen"
Die von Innenminister Dr. Günther Beckstein eingeleitete Initiative Bayerische Innenstädte - attraktiv, lebenswert, unverwechselbar zeigt Wirkung. Die Zahl der bayerischen Gemeinden, die Stadtmarketingprojekte durchführen, hat sich seit 1998 von 50 auf 90 erhöht. Die Mehrzahl der Projekte wird durch die Städtebauförderung fachlich und finanziell unterstützt. Der Präsident des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels (LBE) Erich Vorwohlt sicherte die grundsätzliche Bereitschaft des Einzelhandels zu, an der Ausgestaltung von Stadtmarketingprojekten mitzuwirken und sie auch finanziell zu unterstützen. Für Vorwohlt heißt das Ziel: "Bayerns Innenstädte blühen auf." In einem Spitzengespräch zwischen Vertretern der Staatsregierung und des LBE im Bayerischen Innenministerium wurden zusätzliche Anstöße vereinbart, die auf eine weitere Aktivierung vor allem kleinerer und mittlerer Städte abzielen.
"Kooperations- und Stadtmarketingaktivitäten werden dann unterstützt, wenn sie Teil eines städtebaulichen Sanierungskonzeptes sind. Die Städtebauförderung bietet hier eine wichtige Anschubfinanzierung", erläutert Beckstein. Das Spektrum der kommunalen Initiativen reicht dabei von Innenstadtkonzepten, Stadtleitbildern, dem Leerstandsmanagement, gesamtstädtischen Einzelhandelskonzepten bis hin zu interkommunalen Entwicklungskonzepten. Erkennbar ist, dass neben dem City-Management in Großstädten beispielhafte Kooperationsprojekte auch von kleineren Städten, wie beispielsweise Berching und Harburg, gestartet werden. Vorbildlich sind auch interkommunale Konzepte, wie das im letzten Jahr im Raum Bamberg erarbeitete Konzept von vier Kommunen. Aber auch Mittelzentren wie Traunstein und Herzogenaurach entwickeln beispielhafte Strategien und Maßnahmen für ihre Innenstädte.
Damit die entsprechenden Möglichkeiten der Städtebauförderung allen Kommunen bekannt werden, haben Staatsministerium des Innern und LBE eine weitere Verstärkung der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit verabredet. In einer Broschüre mit praktischen Ratschlägen für die Stärkung der Innenstädte und Ortszentren sollen auch die Möglichkeiten einer Förderung des Stadtmarketings durch die Städtebauförderung, aber auch mit anderen Finanzhilfen beispielhaft aufgezeigt werden.
Stadtmarketingprojekte gibt es in folgenden bayerischen Städten und Gemeinden:
Regierungsbezirk Oberbayern:
Burghausen, Freising, Fürstenfeldbruck, Ingolstadt, Landsberg a. Lech, Mühldorf a. Inn, Penzberg, Pfaffenhofen, Rosenheim, Schrobenhausen, Taufkirchen a. d. Vils, Traunstein, Waldkraiburg
Regierungsbezirk Niederbayern:
Abensberg, Dingolfing, Grafenau, Hauzenberg, Landau a. d. Isar, Neustadt a. d. Donau, Pfarrkirchen, Viechtach, Vilsbiburg
Regierungsbezirk Oberpfalz:
Amberg, Beratzhausen, Berching, Cham, Freystadt, Neutraubling, Neunburg vorm Wald, Oberviechtach, Regensburg, Roding, Sulzbach-Rosenberg, Vohenstrauß, Weiden, Waldmünchen
Regierungsbezirk Oberfranken:
Bamberg, Bischberg, Coburg, Forchheim, Hallstadt, Hirschaid, Küps, Lichtenfels, Marktredwitz, Naila, Selb
Regierungsbezirk Mittelfranken:
Ansbach, Allersberg, Altdorf, Erlangen, Feuchtwangen, Fürth, Georgensgmünd, Heilsbronn, Hersbruck, Herzogenaurach, Hilpoltstein, Höchstadt a. d. Aisch, Langenzenn, Lauf a. d. Pegnitz, Neustadt a. d. Aisch, Nürnberg, Roth, Treuchtlingen, Weißenburg i. Bayern, Zirndorf
Regierungsbezirk Unterfranken:
Alzenau, Aschaffenburg, Ebern, Gerolzhofen, Hammelburg, Kitzingen, Miltenberg, Schweinfurt, Volkach, Würzburg
Regierungsbezirk Schwaben:
Augsburg, Dillingen, Gundelfingen, Ichenhausen, Kaufbeuren, Lauingen, Leipheim, Lindau, Lindenberg, Harburg, Memmingen, Nördlingen, Sonthofen