Regensburger übergibt Mobile Brandübungsanlage an Bamberger Feuerwehr:
"Weiterbildung vor Ort auf hohem Niveau halten"
"Mit Mobilen Brandübungsanlagen soll die Weiterbildung der Bayerischen Feuerwehren vor Ort auf hohem Niveau gehalten werden", betonte Innenstaatssekretär Hermann Regensburger anlässlich der Übergabe einer Mobilen Brandübungsanlage an die Feuerwehr der Stadt Bamberg am 7. Februar. Der Freistaat hat bereits im Jahr 2000 an der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg ein Brandübungshaus errichtet hatte. Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber hat beim Deutschen Feuerwehrtag in Augsburg am 24.06.2000 darüber hinaus die Beschaffung von mobilen Brandübungsanlagen für die bayerischen Feuerwehren angekündigt. Nunmehr haben als Pilotprojekte zwei Mobile Brandübungsanlagen bei der Feuerwehr in Bamberg und in Regenstauf (Oberpfalz) den Betrieb aufgenommen. Die Kosten für diese beiden Anlagen belaufen sich auf über 500.000 Euro.
Die Brandübungsanlagen sind mobile Stahlcontainer mit Türen und Treppen, über die die Feuerwehrleute den Zugang und das Löschen am brennenden Objekt üben können. Die Brände in den Stahlcontainern werden dadurch entfacht, dass an verschiedenen Stellen Propan in mit Wasser gefüllten Behältern verbrennt. Regensburger erwartet sich von der heute offiziell übergebenen Mobilen Brandübungsanlage einen Beitrag, dass den Feuerwehrleuten mehr Sicherheit für die Bekämpfung echter Brände vermittelt wird. Weitere Mobile Übungsanlagen werden laut Regensburger beschafft, wenn die Erfahrungen im Betrieb dieser Pilotanlagen vorliegen. Hierfür stehen weitere rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Stationäre Anlagen werden in Oberbayern und Niederbayern geplant und gebaut.