Nur Narren fahren blau
Im Fasching wieder verstärkte Polizeikontrollen gegen Alkohol und Drogen am Steuer
Wie jedes Jahr führt die Polizei in der Faschingszeit wieder verstärkt Alkoholkontrollen durch. Innenminister Beckstein verweist zum Faschingsendspurt auf die traurige Bilanz von 5.126 Verletzten und 164 Getöteten bei 8.259 Verkehrsunfällen im Jahr 2001, bei denen Alkohol im Spiel war und warnt: "Nur Narren fahren blau".
Wie schon in den letzten Jahren führt die Polizei auch heuer in der Faschingszeit Alkoholkontrollen durch. Innenminister Dr. Günther Beckstein: "Alkohol ist eine der Hauptunfallursachen für schwere Verkehrsunfälle. Zuviel Trinken darf, insbesondere wegen der extremen Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, nicht verharmlost und als unvermeidbare gesellschaftliche Erscheinung akzeptiert werden."
Allein im Bereich des Polizeipräsidiums München (Stadt und größtenteils Landkreis München) hat die Polizei im Rahmen der Aktion gegen Alkohol und Drogen am Steuer zwischen dem 07.01.2002 und 03.02.2002 insgesamt 31.074 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Dabei mussten 6.908 Personen "ins Röhrchen blasen"; in 565 Fällen kam es zu Blutentnahmen. 565 Führerscheine wurden dabei sichergestellt. In 159 weiteren Fällen wurde die Weiterfahrt unterbunden. Deshalb rät Beckstein: "Nach Alkoholgenuss Hände weg vom Steuer."