Innovationsfreudige Mitarbeiter mit über 18.000 Euro Prämie belohnt
Im Jahr 2001 machten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums des Innern insgesamt 64 Vorschläge, um Verwaltungsabläufe zu vereinfachen oder zu beschleunigen sowie deren Kosten zu senken. Wie Innenstaatssekretär Hermann Regensburger heute mitteilte, wurden 23 herausragende Vorschläge mit Prämien in Höhe von über 18.000 Euro belohnt.
Die höchste Einzelprämie in Höhe von rund 3.500 Euro ging an einen Mitarbeiter der Regierung von Schwaben für die Entwicklung eines EDV-Programms. Es beschleunigt und vereinfacht das Verfahren zur Vergabe von Fördermittel im kommunalen Straßen- und Brückenbau. Neben der reinen Datenerfassung lassen sich schneller die Höhe der Zuwendung, die Jahresraten und die anfallenden Zinsen berechnen sowie Standardschreiben und Verzeichnisse erstellen. Darüber hinaus ist der Datenaustausch mit anderen am jeweiligen Projekt beteiligten Behörden problemlos möglich.
"Ziel des Vorschlagswesens ist es, die Kenntnisse unserer Mitarbeiter über Verfahrensabläufe und darin liegendes Verbesserungspotential im Interesse der Bürger und der Verwaltung selbst nutzbar zu machen. Die Prämien fördern die Kreativität unserer Mitarbeiter und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zur Motivation," so Regensburger. Die "Innovationsrichtlinie Moderne Verwaltung" ist 1999 in Bayern in Kraft getreten. Neben der Innovationszentrale bei der Staatskanzlei gibt es bei allen Ministerien und größeren Behörden eigene Innovationszirkel, die über die Vorschläge von einzelnen Bediensteten oder Teams der bayerischen öffentlichen Verwaltung befinden.