Beckstein: "Touristische Reize Oberfrankens in ganz Bayern bekannt machen"
"Oberfranken ist ein alter Kulturstandort. Die von Markgräfin Wilhelmine geschaffenen Baukunstwerke und die Bayreuther Festspiele, um nur zwei Beisiele zu nennen, sind weltberühmt, " sagte Innenminister Dr. Günther Beckstein heute bei der Eröffnung der Landesgartenschau in Kronach. "Die oberfränkische Region bietet jedoch nicht nur kulturelle Reize. Auch ihre landschaftliche Schönheit schlägt Erholungssuchende und Sportbegeisterte gleichermaßen in ihren Bann. Ich freue mich, dass die diesjährige Landesgartenschau dazu beiträgt, die Vielfalt Oberfrankens in ganz Bayern bekannt zu machen."
Die diesjährige Landesgartenschau steht unter dem Motto "Neue Ufer". Beckstein erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Bayerische Staatsregering bereits in den 70iger Jahren die Bedeutung des Umweltschutzes erkannt habe. Beckstein: "Das 1970 gegründete bayerische Umweltministerium war eine Pionierleistung in ganz Europa. Seitdem hat Bayern bewiesen, dass wirtschaftlicher Wohlstand, Fortschritt und Erhaltung einer lebenswerten Umwelt keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Die Luftqualität in den Großstädten entspricht heute der in Reinluftgebieten, und unsere Seen haben nahezu Trinkwasserqualität." Zwischen der Qualität im Umweltschutz und der Qualität des sozialen Zusammenlebens besteht nach Überzeugung Becksteins ein untrennbarer Zusammenhang. Die Bayerische Staatsregierung setze beim Umweltschutz auf die Verantwortungsbereitschaft des Einzelnen und auf das freiwillige Engagement der Wirtschaft. Ausgleich, nicht Konfrontation von Ökologie und Ökonomie sei das Ziel . Der Innenminister: "Mit noch mehr Paragraphen, Gesetzen und Verboten erreichen wir für den Umweltschutz gar nichts. Deshalb wollen wir mehr Eigenverantwortung statt staatlicher Bevormundung, mehr Freiwilligkeit statt Zwang, und mehr Umweltvorsorge statt Reparatur eingetretener Schäden. So erhalten wie eine gesunde Umwelt als Teil unserer Lebenskultur."