Bundesumweltministerium setzt auch in Zukunft auf ÖkostromArtikel in Notizzettel legen.

Bundesumweltministerium setzt auch in Zukunft auf ÖkostromArtikel in Notizzettel legen.
Umweltbundesamt schreibt Stromlieferung für das gesamte Ressort europaweit aus - Angebotsfrist endet am 6. Oktober

Das Bundesumweltministerium und die Behörden in seinem Geschäftsbereich - das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Umweltbundesamt (UBA) - suchen erneut einen Anbieter für Ökostrom. Schon seit 2004 bezieht das Umweltressort grünen Strom; der Vertrag mit dem bisherigen Anbieter läuft Ende 2006 aus. Am 14. August 2006 leitete das Umweltbundesamt daher im Auftrag von Bundesumweltminister Gabriel eine europaweite Ausschreibung für jährlich rund 13 Millionen Kilowattstunden (kWh) Ökostrom ein - das sind rund drei Viertel des gesamten Strombezugs im Umweltressort. "Ökostrom ist ein wesentlicher Baustein für ein klimaneutrales Arbeiten im Bundesumweltministerium. Mit dem Bezug von Ökostrom wollen wir Vorbild sein", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge ergänzt: "Ich hoffe sehr, dass möglichst viele Behörden unserem Beispiel folgen und ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz leisten." Das Bundesumweltministerium knüpft mit der neuen Ausschreibung an seine erfolgreiche Pilotausschreibung aus dem zweiten Halbjahr 2003 an: Neben dem Preis ist wieder die Höhe der tatsächlichen CO2-Emissionsminderung für den Zuschlag maßgebend. Die Angebote müssen mindestens zu einer tatsächlichen Emissionsminderung von 30 Prozent und damit zu einem zusätzlichen Nutzen für den Klimaschutz führen. Deshalb wird beispielsweise Strom, der bereits nach dem Erneuerbare Energien Gesetz oder einer vergleichbaren Regelung gefördert wird, ausgeschlossen.

Das Umweltressort bezieht bereits seit Anfang 2004 Ökostrom. In den vergangenen Jahren konnte es so pro Jahr durchschnittlich 5.500 Tonnen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid einsparen. Das entspricht im Mittel knapp 84 Prozent der durch den Strombezug verursachten CO2-Emissionen des Geschäftsbereichs.

Ökostromanbieter können noch bis zum 13. September 2006 Angebotsunterlagen anfordern beim

Umweltbundesamt
Referat Z 4-BR
Bismarckplatz 1
14193 Berlin
z.Hd. Frau Martina Fromm
Telefon: 030 8903-5421
E-Mail: Link öffnet in neuem Fenster martina.fromm@uba.de.


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