Beckstein: "Ablehnung der Indizierung von Counterstrike falsches Signal"
"Die Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, dass Spiel Counterstrike nicht auf den Index zu setzen, setzt ein völlig falsches Signal," kritisierten Innenminister Dr. Günther Beckstein und Familienministerin Christa Stewens. "Angesichts des Massakers von Erfurt, vor dem sich der Täter gerade anhand dieses Computerspiels in eine Welt der Gewalt versenkte, ist die Entscheidung der Bundesprüfstelle unbegreiflich. Würde man der Argumentation der Prüfstelle, dass es sich nur um ein Strategiespiel handelt folgen, könnte wohl kaum eines dieser widerlichen Machwerke aus dem Verkehr gezogen werden", so Minister Beckstein.