Regensburger bei Diplomierungsfeier der Bayerischen Beamtenfachhochschule Fachbereich Polizei in Fürstenfeldbruck:
"Seit 1990 in Bayern rund 80.000 Beförderungen"
Wie Innenstaatssekretär Hermann Regensburger bei der Diplomierungsfeier der Bayerischen Beamtenfachhochschule Fachbereich Polizei am 21. Oktober 2002 in Fürstenfeldbruck deutlich machte, bleibt die Polizei in Bayern nach dem Willen der Staatsregierung trotz der angespannten Haushaltslage ausdrücklich von Sparmaßnahmen ausgenommen. "Für uns gilt die Devise: Keine Abstriche bei der Qualität der polizeilichen Arbeit für eine möglichst umfassende Sicherheit unserer Bürger", so Regensburger. Der Staatssekretär wies darauf hin, dass seit 1990 in Bayern rund 80.000 Beförderungen ermöglicht wurden; das sind weit mehr, als die bayerische Polizei insgesamt über Beamte verfügt.
"Unsere Polizeibediensteten sind im beruflichen Alltag ganz erheblichen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Aufgrund der ständig steigenden Anforderungen haben wir größtes Interesse daran, die finanzielle und soziale Situation der Polizeibeamten zu verbessern und ausreichend qualifizierten Nachwuchs sicherzustellen", so Regensburger. Deshalb hat Bayern bereits seit Anfang der 90er Jahre umfangreiche Strukturverbesserungsmaßnahmen eingeleitet. "Wir haben das Strukturverbesserungsprogramm durch umfangreiche Stellenhebungen mit Leben erfüllt. Sie kommen allen Laufbahngruppen gleichermaßen zugute", so Regensburger weiter. Bis zum Jahr 2000 erfolgten jährlich 1.000 Stellenhebungen vom mittleren in den gehobenen Dienst. Auch im Haushalt 2001/2002 konnte das Hebungsprogramm fortgesetzt werden, so dass nun knapp über 50% aller Stellen im gehobenen Dienst ausgebracht sind. Im Vergleich dazu lag der Wert 1991 noch bei 21%. Heute lassen rund 40% der Dienstposten im gehobenen Dienst eine Beförderung nach A12 und A13 zu. "Kollegen in den Ländern, die auf eine zweigeteilte Laufbahn gesetzt haben, können davon nur träumen", so Regensburger.