Weihnachtsreiseverkehr lässt Unfallrisiko in die Höhe schnellen
Regensburger appelliert an alle Kraftfahrer, aktiv zur Verkehrssicherheit beizutragen
Am 20. Dezember 2002 beginnen bundesweit die zweiwöchigen Weihnachtsferien. Der dann einsetzende Reiseverkehr führt erfahrungsgemäß zu vermehrten Staus, höheren Belastungen für die Kraftfahrer und letztlich leider auch zu einem sprunghaften Anstieg des Unfallrisikos. Allein am Weihnachtswochenende des Vorjahres ereigneten sich auf bayerischen Straßen 4.071 Verkehrsunfälle. Dabei wurden 10 Menschen getötet und 720 verletzt. Innenstaatssekretär Hermann Regensburger appelliert deshalb an alle Kraftfahrer, aktiv zur Verkehrssicherheit beizutragen. " Dies beginnt schon bei der Ausrüstung des Fahrzeuges mit Winterreifen und einer den winterlichen Verhältnissen angepassten Fahrweise", betont Regensburger. Im Falle eines Unfalls erinnert er daran, die vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Unfallbeteiligte, die nach Bagatellunfällen ihre Fahrzeuge an der Unfallstelle stehen lassen, gefährden damit sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Zudem verursachen sie häufig erhebliche Verkehrsbehinderungen, die wiederum Ursache für weitere Unfälle sein können. Regensburger erinnert in dem Zusammenhang auf die von allen Kraftfahrern zu beachtenden Vorgaben der Straßenverkehrsordnung. Danach müssen die an einem Unfall mit nur geringem Schaden (ca. 2.000 bis 2.500 Euro) Beteiligten unverzüglich zur Seite fahren und den Verkehr sichern. "Dies kann insbesondere auf Autobahnen wegen des dort hohen Verkehrsaukommens und den höheren gefahrenen Geschwindigkeiten für die Unfallbeteiligten lebensrettend sein", betont Regensburger. Er appelliert daher an alle Kraftfahrer, nach Unfällen die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen:
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Schalten Sie Ihre Warnblinkanlage sofort ein
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Sichern Sie sofort die Unfallstelle mit Warndreieck in ausreichender Entfernung (mindestens 100 m) ab
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Stellen Sie wenn möglich das Fahrzeug unverzüglich auf dem Seitenstreifen oder am rechten Fahrbahnrand ab
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Verständigen Sie so schnell wie möglich die Polizei - möglichst per Handy - (Notrufnummer 110). Auf Autobahnen wird auf die nächste Notrufsäule durch kleine schwarze Pfeile auf den Leitposten am rechten Autobahnrand hingewiesen
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Achten Sie auf den ankommenden Verkehr, solange Sie sich auf der Fahrbahn oder aber auf dem Seitenstreifen aufhalten müssen
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Warten Sie nicht im Fahrzeug sondern außerhalb des Fahrraumes auf das Eintreffen der Polizei oder der Hilfs- und Rettungsdienste.