Regensburger verabschiedet bisherigen Leiter der Polizeidirektion Ingolstadt Karl-Heinz Bausch und führt Nachfolger Ludwig Egner in das Amt ein
Innenstaatssekretär Hermann Regensburger verabschiedete heute im Rahmen einer Feierstunde den bisherigen Leiter der Polizeidirektion Ingolstadt, Leitenden Polizeidirektor Karl-Heinz Bausch (60) in den Ruhestand und führte dessen Nachfolger, Leitenden Polizeidirektor Ludwig Egner (54) in sein Amt ein. Regensburger dankte dem scheidenden Leiter der Polizeidirektion für seinen langjährigen intensiven Einsatz.
Karl-Heinz Bausch blickt auf eine lange und erfolgreiche Tätigkeit in den verschiedensten Bereichen der bayerischen Polizei zurück. Nach Abitur und Polizeiausbildung bei der 11. Bereitschaftspolizeihundertschaft in Würzburg arbeitete er als Zugführer bei verschiedenen Abteilungen und später im Stab der damaligen Direktion der Bayerischen Bereitschaftspolizei in München. 1971 wechselte er ins Innenministerium und war dort mit der Vorbereitung und Durchführung polizeilicher Maßnahmen anlässlich der XX. Olympischen Spiele 1972 in München beschäftigt. Danach wechselte er wieder zurück zur Bereitschaftspolizei und wurde in München Sachgebietsleiter für "ABC-Schutz". Nach dem Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst 1974 und kurzem Intermezzo als Leiter der Polizeistation Poing wurde er 1975 Leiter der Grenzpolizeiinspektion Furth im Wald. Wenig später übernahm er dort die schwierige Aufgabe als Grenzbeauftragter für die deutsch-tschechoslowakische Grenze. Ab 1980 war Bausch Leiter der II. Bereitschaftspolizeiabteilung in Eichstätt, bis er 1986 Leiter der Polizeidirektion Ingolstadt wurde.
Ludwig Egner wechselte nach seiner Ausbildung bei der bayerischen Bereitschaftspolizei in Nürnberg als Gruppenführer zur 6. Bereitschaftspolizeihundertschaft. Nach dem Aufstieg in den höheren Dienst 1983 wurde er stellvertretender Leiter der II. Bereitschaftspolizeiabteilung in Eichstätt und prägte später die VII. Abteilung in Sulzbach-Rosenberg von Anfang ihrer Gründung an als Leiter entscheidend. Mitte 2000 übernahm er die Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums Niederbayern/Oberpfalz, wo er zugleich ständiger Vertreter des Polizeipräsidenten war.