Beckstein verabschiedet Polizeivizepräsidenten von Mittelfranken Link und führt Nachfolger Kimmelzwinger ins Amt ein
Innenminister Dr. Günther Beckstein verabschiedete heute im Rahmen einer Feierstunde den bisherigen Polizeivizepräsidenten von Mittelfranken Peter Link (61) in den Ruhestand und führte dessen Nachfolger, Leitenden Polizeidirektor Walter Kimmelzwinger (47) in sein Amt ein. Beckstein betonte, dass Link in seinen vielfältigen Funktionen maßgeblich zur hervorragenden Erfolgsbilanz der Polizei im Präsidialbereich Mittelfranken beigetragen hat. Zugleich wünschte er Links Amtsnachfolger viel Glück und Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.
Link begann 1962 seine Ausbildung in der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Ab Herbst 1964 trat er als Polizeiwachtmeister in den Posten- und Streifendienst bei der Stadtpolizei Nürnberg ein. Nach dem Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst 1971 diente er bis zur Verstaatlichung der Nürnberger Stadtpolizei am 1. Oktober 1974 als stellvertretender Wachleiter und später als Wachleiter bei der Funkstreife. Mit der Verstaatlichung wechselte er in die Einsatzabteilung des damaligen Polizeipräsidiums Nürnberg-Fürth. Nach erfolgreichem Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst 1981 übernahm er 1982 im Herzen Nürnbergs die Leiterstelle der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte 1. Ab 1 August 1989 war er Leiter Einsatz bei der Polizeidirektion Nürnberg, ab 1. Februar 1992 Leiter des Bereichs E2 "Ordnungs- und Schutzaufgaben" bei der Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Am 1. Dezember 2000 wurde er zum Leiter der Abteilung Einsatz und zugleich zum ständigen Vertreter des Polizeipräsidenten bestellt.
Kimmelzwinger trat nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen Ende 1983 in die bayerische Landespolizei ein, wo er zunächst die Dienstgeschäfte eines juristischen Mitarbeiters beim Polizeipräsidium Mittelfranken wahrnahm. Ab Mai 1984 leitete er das Präsidialbüro des Polizeipräsidiums Mittelfranken; in Personalunion war er ab Mai 1986 zugleich Vertreter des Leiters der Abteilung Versorgung. Ab 1987 ließ er sich in die Aufgaben des höheren Polizeivollzugsdienstes einweisen. Anschließend stand er noch bis Ende 1992 der Abteilung Versorgung als Leiter voran, bis er sich dann endgültig, beginnend mit der Funktion als Leiter des Sachgebiets Einsatz bei der Polizeidirektion Schwabach, dem Vollzugsdienst verschrieb. Mit sechsmonatiger Unterbrechung bei der Kriminaldirektion Nürnberg, wo er die Dienstgeschäfte als Leiter des Dezernats 1 wahrnahm, war er dann bis zum Frühjahr 1996 als Leiter des Sachgebiets Einsatz auch stellvertretender Leiter der PD Schwabach. Sein breites Erfahrungswissen erwarb er sich ab 1. März 1996 auch als Leiter des Sachgebiets Einsatz bei der Polizeidirektion Nürnberg, wo er ebenfalls den Leiter der Polizeidirektion vertrat, bis er dann zum 1. Dezember 2000 Leiter des Sachgebiets E2 bei der Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums Mittelfranken wurde. Zuletzt war er einige Monate in der Einsatzabteilung des Bayerischen Innenministeriums tätig.