Regensburger weist Kritik Schlägers an der Straßenbauverwaltung zurück
"Bei der Auftragsvergabe vereinbart die Straßenbauverwaltung mit den jeweiligen Firmen die zeitliche Abwicklung einer Baumaßnahme.Dabei werden auch winterbedingte Unterbrechungen berücksichtigt, die weitestgehend in der Disposition der beauftragten Firmen liegen", stellt Innenstaatssekretär Hermann Regensburger zu den Äußerungen des SPD-Landtagsabgeordneten Albrecht Schläger heute in München klar. Dieser hatte kritisiert, dass die Straßenbauverwaltung das günstige Wetter im März für die Abwicklung von Straßenbauvorhaben nicht ausgenutzt habe. Laut Regensburger werden in den Schlechtwettermonaten sehr wohl Maßnahmen fortgeführt wie etwa an Brücken oder Tunnel. Nicht geeignet dagegen seien Maßnahmen, die wetteranfällig sind, wie etwa Erdbaumaßnahmen oder der Einbau von Asphaltschichten. Regensburger: "Es ist vertragsrechtlich nicht vertretbar, auf die baubetriebliche Disposition der Firmen Einfluss zu nehmen. Davon abgesehen, wäre es völlig unwirtschaftlich, die Firmen bei der zurzeit noch unsicheren Wetterlage zur Fortsetzung von Baumaßnahmen zu zwingen und sie nach zwei Wochen wieder nach Hause zu schicken."