"Rauchmelder retten Leben"
Beckstein empfiehlt Privathaushalten technische Wächter
Gerade in den Nachtstunden können Wohnungen zu echten Todesfallen werden, wenn sich Brandrauch unbemerkt rasend schnell ausbreitet. Deshalb unterstützt Innenminister Dr. Günther Beckstein seit Jahren die Empfehlung auch private Wohnhäuser und Eigenheime mit Rauchmeldern auszustatten. "Die Mikroelektronik macht heute die frühe Branderkennung mit diesen technischen Wächtern zu günstigen Preisen möglich. Der Alarm der unauffälligen Geräte, die jeder Heimwerker montieren kann, ermöglicht die rechtzeitige Flucht und schnelle, wirksame Gegenmaßnahme bei Bränden noch vor einer völligen Verrauchung eines Raumes", plädierte der Minister anlässlich einer Podiumsdiskussion des Stadtfeuerwehrverbandes München e.V. in den "Fünf Höfen" am 20.05.2003 für die Beschaffung so genannter "Heimrauchmelder".
Bei Wohnungsbränden sind insbesondere die Nachtstunden zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr besonders problematisch. Während des Schlafs hat man oft keine Chance mehr, auf einen Brand aufmerksam zu werden, sich selber zu retten oder die Feuerwehr zu alarmieren. Das bei einem Brand entstehende geruchs- und geschmacklose Atemgift Kohlenmonoxyd führt innerhalb kürzester Zeit zum Tode.
Ein vom Bayerischen Innenministerium in Zusammenarbeit mit dem Verbraucherschutzministerium bereits im vergangenen Jahr herausgegebenes Faltblatt empfiehlt deshalb die Anschaffung von Haushaltsrauchmeldern. Das Faltblatt liegt bei allen Gemeinden und Feuerwehren zur kostenlosen Abholung bereit und ist im Internet unter der Adresse www.stmi.bayern.de/infothek/sicherleben.htm unter der Rubrik: Rettungsdienste/Feuerwehren/Katastrophenschutz abrufbar.