Zeitschriften Anzeigenstatistik spiegelt konjunkturelle Unsicherheit der Unternehmen wider / Aktuelle Magazine und Programmzeits

Zeitschriften Anzeigenstatistik spiegelt konjunkturelle Unsicherheit der Unternehmen wider / Aktuelle Magazine und Programmzeitschriften stabil / Focus vor Stern und Spiegel
Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ)

(Verbandspresse, 28.02.2005 15:48)

(Berlin) - Das aktuelle Anzeigengeschäft der Zeitschriften spiegelt die konjunkturelle Einschätzung der Unternehmen wider, die sich laut Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar überraschend eingetrübt hatte. Obwohl der Verbraucheroptimismus laut GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) steigt, buchten die Werbekunden in den ersten beiden Monaten des Jahres mit insgesamt 30.468 Anzeigenseiten (-3,2 Prozent) etwas weniger als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus der Zentralen Anzeigestatistik (ZAS) des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hervor, die am 25. Februar in Berlin veröffentlicht wurde.
Die meisten Anzeigenseiten verbuchte der Focus (553) vor Stern (496) und Spiegel (485). Ingesamt entwickelte sich das Segment der aktuellen Magazine mit einem minimalen Plus von 0,4 Prozent erfreulich stabil. Gegen den Trend gewannen auch die wöchentlichen Frauenzeitschriften (+ 6,0 Prozent / insgesamt 2.747 Anzeigenseiten), die Programmzeitschriften (+ 7,2 Prozent/2.179) und die Wirtschaftstitel (+2,7 Prozent/1.877). Das Minus ging vor allem zu Lasten der IT- und Telekommunikationszeitschriften (-9,3 Prozent/4.252), der 14-täglichen Frauenzeitschriften (-11,2 Prozent/1.262) und der Lifestylemagazine (-14,6 Prozent/1.076).

Andreas Schilling, Mitglied im VDZ Arbeitskreis Pressemarkt Anzeige und Geschäftsführer des Burda Advertising Center: „Wir sehen eine große Chance für die werbungtreibende Wirtschaft, mit Hilfe crossmedialer Vermarktungsstrategien der Konsumflaute endlich ein Ende zu setzen. Eine optimistischere Einschätzung der Zukunft wird auch die Konsumlust der Deutschen wieder ankurbeln. Mit intelligenten Kommunikationskonzepten, die massenmediale Aufmerksamkeit mit persönlicher Ansprache verbinden, können gerade Markenartikler diese Lust auf neue Produkte in Konsum verwandeln. "

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