Schmid: "Staatsregierung unterstützt Bestand eigenständiger berufsständischer Versorgungswerke uneingeschränkt"
"Die Bayerische Staatsregierung unterstützt uneingeschränkt den Bestand eigenständiger berufsständischer Versorgungswerke. Die aus dem demographischen Wandel folgenden Finanzierungsprobleme der Sozialversicherungssysteme können nicht durch "Bürgerversicherungen" gelöst werden.Im Gegenteil würden sich diese Probleme dadurch mittel- und langfristig sogar noch verstärken und künftige Generationen noch mehr belasten," betonte Innenstaatssekretär Georg Schmid anlässlich der 25. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. (ABV) am 14. November 2003 auf der Kaiserburg in Nürnberg. Die ABV vertritt bundesweit 80 berufsständische Versorgungseinrichtungen mit insgesamt rund 600.000 Mitgliedern, davon rund 152.000 in Bayern. Sie hat die gemeinsamen Interessen der Versorgungswerke und der in Kammern organisierten freien Berufe auch auf dem Gebiet der Altersvorsorge zu wahren. Wie Schmid weiter ausführte, gewährleisten die berufsständischen Versorgungseinrichtungen ihren Mitgliedern und deren Angehörigen eine solide und verlässliche Altersversorgung: "Das geschieht eigeninitiativ und gelingt ohne staatliche Zuschüsse. Gerade in den heutigen Zeiten der Ausgabensperren, der Defizitüberschreitungen und des notwendigen staatlichen Rückzugs aus vielen Bereichen wird dem ein immer stärkeres Gewicht zukommen."