Feste Spielregeln für Tourengeher auf Skipisten
Schmid: "Unterschiedliche Nutzungsinteressen bestmöglich miteinander in Einklang gebracht"
Tourengehen auf Skipisten kann gefährlich sein: Tagsüber besteht Unfallgefahr durch Gegenverkehr, wenn sich aufsteigende und abfahrende Skifahrer und Snowboarder zu nahe kommen.Nach Betriebsschluss der Lifte fahren Pistenraupen bei meist schlechter Sicht. Da in manchen Skigebieten täglich Hunderte von Tourengehern unterwegs sind, haben das bayerische Innenministerium, das bayerische Umweltministerium, der Verband der deutschen Seilbahnen sowie Skiverbände, der Lawinenwarndienst und die betroffenen Bergbahnen und Gemeinden auf Initiative des Deutschen Alpenvereins Regeln entwickelt, um Konflikte und Unfälle zu vermeiden. "Die Regeln gelten bereits für die neue Skisaison. Sie sind auch auf die speziellen Verhältnisse der einzelnen Skigebiete abgestellt," so Innenstaatssekretär Georg Schmid am 11. Dezember 2003 beim Deutschen Alpenverein in München. Generell müssen Tourengeher auf Pistenarbeiten aller Art Rücksicht nehmen. Beim Aufsteigen dürfen die Tourengeher nicht nebeneinander gehen und müssen am äußersten Pistenrand aufsteigen.