Deutsche Messen setzen zum Jahresbeginn Signale für Trendwende
AUMA erwartet für 2004 wieder leicht steigende Aussteller- und Besucherzahlen
23.02.2004 Die ersten 20 internationalen Messen des Jahres 2004 haben mit insgesamt guten Ergebnissen abgeschnitten: Die bis Mitte Februar durchgeführten Messen verzeichneten im Durchschnitt rund 1 % mehr Aussteller und 1,5 % mehr Besucher als die jeweiligen Vorveranstaltungen. Dies ergaben vorläufige Berechnungen des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Aufgrund dieses positiven Startergebnisses erwartet der AUMA für das Jahr 2004 insgesamt einen leichten Zuwachs der Aussteller- und Besucherzahlen bei den geplanten 152 internationalen Messen, zumindest aber eine schwarze Null. Damit ist erstmals seit 2001 wieder ein positives Ergebnis erreichbar. Grund dafür ist neben der Aufhellung der Inlandskonjunktur in einigen Branchen das weitere zunehmende Auslandsinteresse an Messebeteiligungen in Deutschland. Nicht zuletzt aufgrund der zentralen Lage Deutschlands innerhalb der EU, gerade mit Blick auf die Osterweiterung ab Mai 2004, gewinnt der Messemarkt Deutschland weiter an Bedeutung. Gleichzeitig zeichnet sich für einzelne Branchen der deutschen Wirtschaft wie etwa die Bauwirtschaft noch keine Erholung ab. Deshalb sind deutlichere Pluswerte für die internationalen Messen in 2004 noch nicht zu erwarten.
Dazu AUMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hermann Kresse: Gerade in der gegenwärtig labilen Aufschwungphase geben erfolgreiche Messen dem Wirtschaftsstandort Deutschland wichtige Impulse: Der konzentrierte Meinungsaustausch der Marktpartner bietet meist ein zuverlässigeres Stimmungsbild als manche Konjunkturprognosen. Messen haben damit Leuchtturm-Funktion für Innovationskraft und Wachstumsentwicklung der jeweiligen Branche.
Im Jahr 2003 hatten die internationalen Messen in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen noch gut 1,5 % weniger Aussteller und 4 % weniger Besucher als die jeweiligen Vorveranstaltungen registriert.