Beckstein: "Staatsregierung fördert Wohneigentum mit dem Schwerpunkt Familie"
Die Wohneigentumsförderung mit dem Schwerpunkt Familie ist seit jeher ein wichtiges Ziel der Bayerischen Staatsregierung. "Bei Umfragen nennen insbesondere junge Ehepaare als vorrangiges Ziel, für sich und ihre Kinder ein eigenes Haus mit Garten anzuschaffen," so Innenminister Dr. Günther Beckstein anlässlich der Jahrestagung 2004 des Katholischen Siedlungsdienstes e.V. (KSD) am 6. Mai 2004 in Ingolstadt. "Die Politik tut gut daran, die Bildung von Wohneigentum zu fördern. Sie darf sich zugleich glücklich schätzen, hierbei starke Partner wie den KSD an ihrer Seite zu haben".
Die Bayerische Staatsregierung sieht unter den aktuellen steuerpolitischen Rahmenbedingungen in der Eigenheimzulage ein herausragendes Förderinstrument nicht nur in wohnungspolitischer, sondern auch in vermögens-, familien- und wirtschaftspolitischer Hinsicht. "Über eine weitere Änderung oder Abschaffung dieses bewerten Instruments sollte man nur im Zusammenhang mit einer überzeugenden steuerlichen Gesamtlösung nachdenken", kritisiert Beckstein die aktuelle Forderung der Bundesregierung, die Eigenheimzulage zur Sanierung ihrer maroden Finanzen abzuschaffen. Im Zusammenhang mit der Förderung des Wohneigentums für Familien spielt auch das Wohngeld eine beachtliche Rolle. Wer in den eigenen vier Wänden wohnt, bekommt das Wohngeld als Lastenzuschuss. Direkte finanzielle Unterstützung finden die Wohneigentum bildenden Haushalte gerade hier in Bayern neben Lastenzuschuss und Eigenheimzulage aber auch durch die Darlehen der sozialen Wohnraumförderung für geringer verdienende Einkommensgruppen. "Unser Ziel ist, in Bayern die Wohneigentumsquote auf über 50 % zu bringen", so Beckstein.