Schmid eröffnet internationale Messe "DACH + WAND 2004" im Internationalen Congress Center München
Die weltweit größte Messe für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik bietet ergänzend zu den Ausstellerinformationen auch Beratung zu preiswerter und qualitätsbewusster Ausführung an Dach und Wand sowie zu regenerativen Energien. "Die Bayerische Staatsbauverwaltung verfolgte seit jeher das Ziel, kostengünstig, qualtitätsbewusst und Ressourcen schonend zu bauen. Angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage und der zurückgehenden Finanzausstattung der öffentlichen Hand gewinnt diese Intention zunehmend an Bedeutung", betont Innenstaatssekretär Georg Schmid bei der Eröffnungsfeier der Internationalen Messe am 19. Mai 2004 in München.
Der Freistaat Bayern versucht gerade im Städtebau und mit dem Modellvorhaben des experimentellen Wohnungsbaus im Hinblick auf die Kriterien Flächensparen, Klimaschutz und Energieeinsparung neue Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen. "Die Verbesserung der Gebäudehüllen, also der Dächer und Wände, kann erheblich dazu beitragen, Energie einzusparen und gleichzeitig die Optik eines Gebäudes den heutigen architektonischen Maßstäben anzupassen", so Schmid. Im Bayerischen Modernisierungsprogramm stellt der Freistaat Bayern je Jahr 10 bis 15 Millionen Euro Haushaltsmittel bereit, um auch energieeinsparende Maßnahmen im Gebäudebestand zu fördern. Neben der Verbesserung der baulichen Hülle liefern regenerative Energien einen zunehmenden Beitrag zur Einsparung fossiler Energieträger. Bei staatlichen Gebäuden in Bayern sind bereits mehr als 100 solarthermische Anlagen und 150 Photovoltaikanlagen in Betrieb oder Planung.