Hans Weber für Verdienste im Hausbau geehrt
Hans Weber, Unternehmensgründer des Rheinau-Linxer Hausanbieters WeberHaus, ist am vergangenen Freitag mit dem Preis des Deutschen Fertigbaus 2004 ausgezeichnet worden. Arbeitgeber-Präsident Dr. Dieter Hundt ehrte den 68-jährigen in seiner Laudatio als gradlinige und zu-verlässige Unternehmerpersönlichkeit. Wer ein Unternehmen aufbaut und zu einem der größten und erfolgreichsten seiner Branche macht, verdient höchste Anerkennung, so Hundt über den Preisträger. Wer zudem 18 Jahre ehrenamtlich an der Spitze seines Branchenverbandes steht, diesen maßgeblich prägt, die Bauweise intelligent weiter entwickelt und die Idee des Fertigbaus transportiert, der hat neben dieser Anerkennung auch noch höchsten Respekt verdient, hieß es in der Laudatio weiter. Hans Weber war von 1986 bis 2004 Präsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).
Strebel-Preis für Pionierarbeit
Erst Anfang November war Hans Weber mit dem Strebel-Preis des Fellbacher Fachschriften-Verlags ausgezeichnet worden. Mit dem erstmalig vergebenen Preis wurde Weber als einer der innovativsten Unternehmer der Branche geehrt. Seit Anfang der 60er Jahre hat er den Bau von vorgefertigten Häusern mit fortschrittlicher Technik und Architektur sowie herausragendem Service vorangetrieben.
Ottmar Strebel, Namenspate des Preises und Gründer des Fachschriften-Verlags, galt für die Fertighausindustrie als Begleiter der ersten Stunde. Mit dem Preis soll den Pionieren der ersten Generation für ihre Verdienste um den Fertighausbau gedankt werden. WeberHaus zählt zu den führenden deutschen Hausanbietern. Seit 1960 hat das Familienunternehmen über 26.000 Häuser in Holzfertigbauweise verkauft. Der Umsatz in 2003 betrug 151 Millionen Euro (2002: 147 Millionen Euro).